Innerhalb der letzten zwei Wochen wurden in Bremen drei unterschiedliche Geldautomaten derart manipuliert, dass sowohl die Daten der EC-Karten sowie die dazugehörigen PIN mittels versteckter Technik ausgespäht werden konnten. Alle drei Manipulationen wurden durch aufmerksame Zeugen entdeckt und sofort gemeldet. Umfangreiche polizeiliche Maßnahmen führten in diesen Fällen bislang noch nicht zur Identifizierung der unbekannten Täter.

skimmer

Bei zwei der genannten Manipulationen wurden die Türöffner! der jeweiligen Institute mit einem Aufsatz manipuliert. So konnten die Daten der EC-Karte bereits bei der Türöffnung ausgelesen und die PIN mittels einer am Geldautomaten versteckt angebrachten Kameraeinheit ausgespäht werden. Durch diese neue Art der Manipulation werden die zwischenzeitlich vom Hersteller angebrachten Sicherheitsanbauten sowie die eigene Überprüfung der Geldautomatenoberfläche durch den Nutzer umgangen. So geschehen am 24. April in einer Bankfiliale am Bahnhofsplatz und am 6. Mai in einem Institut in der Steubenstraße. In der Hamburger Straße wurde am 5. Mai in bekannter Weise ‘nur’ der Geldautomat manipuliert, indem ein sog. “Skimmer” auf das Originallesegerät aufgesetzt wurde.

Grundsätzlich sollte auf folgendes geachtet werden: – sollte die EC-Karte am Kartenschacht beim Türöffner / Geldautomaten schwergängig sein, muss der Bereich um den Kartenschacht geprüft werden, durch die Manipulationen wird häufig der saubere Ein-/Auszug der Zahlungskarte gestört – äußere Erscheinung des Geldautomaten bzgl. Veränderungen oder ungewöhnlicher Anbauten – bei Feststellung einer Manipulation sofort über den Notruf die Polizei informieren und die Geräte nicht selbstständig abbauen.

Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 44 88 erbeten.

Quelle und Bildnachweis: Polizeipresse Bremen

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