Archiv für Januar 2007

Cindy Lauper den meisten (zumindest den meisten Älteren) als flippige Göre mit Girls Just Wanna Have Fun in bester Erinnerung zeichnet sich auch für eine der schönsten Balladen der 80er verantwortlich.

Auch Miles Davis hat das von Cindy Lauper und Rob Hyman (von The Hooters) 1983 veröffentlichte Time After Time (Remix) interpretiert und damit einmal mehr ein beliebtes Instrumental für das Fernsehen eingespielt. RTL hat den Titel in den 90er Jahren regelmäßig zum mitternächtlichen Abspann gespielt.

Time After Time war 1984 für den Grammy als bester Song nominiert, konnte sich jedoch nicht gegen “What’s Love Got To Do With It” von Tina Turner durchsetzen. Cindy Lauper erhielt jedoch den Preis für den “Best New Artist” im Jahr 1984.

Insgesamt gibt es bereits über 90 Interpretationen von Time After Time, Cindy Lauper wurde im vergangenen Jahr sie in die Long Island Music Hall of Fame aufgenommen.

Official Cindy Lauper Homepage


Es handelt sich bei diesem Beitrag um einen alten Beitrag der aus meinem bisherigen Blog übernommen wurde.


Fly Me To The Moon wurde 1954 von Bart Howard geschrieben und zählt zu meinen All-Time-Faves.

Der Titel gehört neben Klassikern wie “Sunny”, “Walk On By” und “My Way” zu den am häufigst gecoverten Titeln weltweit. Instrumentale Interpretationen wie die knapp über 8 Minuten lange Version von Ray Brown, Monty Alexander und Russel Malone oder die Live Version von Diana Krall sind Meisterwerke. Überragend für mich die Version von Astrud Gilberto.

Niemand anderes hat dieses Lied so sehr geprägt wie die 1940 in Brasilien als Astrud Evangelina Weinert geborene halbdeutsche.

Wer es etwas rauher mag, möge sich die Version von Steve Tyrell anhören. Mit seiner Stimme haucht er diesem Klassiker eine gehörige Portion Blues ein und wird dabei von einer BigBand begleitet die auch BigBand Herzen höher schlagen läßt.

Fast schon selbstverständlich ist der ursprünglich mit dem Titel “In Other Words” veröffentlichte Evergreen auch in einer deutschsprachigen Version auf dem Markt. Sehr erfolgreich hat Roger Cicero folgerichtig “Schiess mich doch zum Mond” gesungen.

Nachfolgend eine Auswahl weiterer Künstler die “Fly Me To The Moon” interpretiert haben: Paul Anka, Shirley Bassey, Tony Bennett, Nat King Cole, Perry Como, Bobby Darin, Doris Day, Art Farmer, Ella Fitzgerald, Groove Armada, Joni James, Jack Jones, Julie London, Bobby Womack, Utada Hikaru, Al Hirt, Diana Krall, Wes Montgomery, Sarah Vaughn, Westlife, Nancy Wilson, Matt Dusk, Agnetha Fältskog.

Außerdem zählt der Titel bei allen großen Orchestern der 50er, 60er und 70er Jahre zu den Standards. Aufnahmen sind von der James Last Band, Horst Jankowski, The Columbia Ballroom Orchestra, dem Oscar Peterson Trio sowie dem Orchster Ambros Seelos erhältlich.

Erstaunlicherweise klingt die Version der James Last Band nach einer Martin Böttcher Komposition, während Roberto Delgado’s Interpretation durch die Trompete sehr an den typischen James Last Sound erinnert.

Die Lyrics von Fly Me To The Moon:

Fly me to the moon
And let me play among the stars
Let me see what spring is like On Jupiter and Mars
In other words hold my hand
In other words darling kiss me
Fill my life with song
And let me sing forevermore
You are all I hope for
All I worship and adore
In other words please be true
In other words I love you

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