Archiv für Februar 2009
Brian Jones (28. Februar 1942 bis 3. Juli 1969) ist eines der Gründungsmitglieder der Rolling Stones und verstarb im Alter von nur 27 Jahren. Damit ist er “Mitglied” im Club 27, einer Gruppe von einflussreichen Musikern die alle im Alter von 27 Jahren verstarben.
Über Alexis Korner lernte Brian Jones Mick Jagger und Keith Richards kennen. Daraus entstanden im Juni 1962 die Rolling Stones. In der ersten Zeit war Brian wegen seiner herausragenden Musikalität der anerkannte Leader der Gruppe.
Rolling Stones – You Better Move On
Jones war bekannt für seinen exzessiven Lebensstil getreu dem Motto Sex, Drugs and Rock’n'Roll. Die Folge waren Krankenhausaufenthalte wegen allgemeiner Erschöpfung und die Stones mussten einige Auftritte ohne Jones absolvieren. Als sich die Vorfälle dieser Art häuften, distanzierten sich die anderen Bandmitglieder, dass deren Manager Andrew Loog Oldham das Duo Mick Jagger und Keith Richards favorisierte und seine musikalischen Beiträge nicht genügend zu schätzen vermochte deprimierte Jones immer mehr. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme durch sein Leiden an Asthma. Sein Drogenkonsum tat ein übriges, um Anfälligkeiten, Ausfälle und seine Paranoia zu steigern. Von klein auf war er an Epilepsie erkrankt, die ihn zur ständigen Medikamenteneinnahme zwang. Die Wechselwirkungen dieser Medikamente mit Drogen, Alkohol und anderen Medikamenten zogen gefährliche Erkrankungen nach sich.
Am 14. September 1965 lernte Jones in München auf einer After-Show-Party die als Fotomodell und Schauspielerin tätige Anita Pallenberg kennen. Das Paar gehörte in den folgenden zwei Jahren zu den glamourösesten Paaren der Popmusik. 1966 reisten Brian und Anita erstmals nach Marokko; weitere Reisen in das nordafrikanische Land sollten folgen. Als es zwischen Jones und Pallenberg immer öfter zu Eifersuchtsszenen kam, trennte sie sich schließlich im Frühjahr 1967 von ihm und wandte sich Keith Richards zu. Die völlig überraschende Trennung von seiner Dauerfreundin bedeutete für Brian Jones einen psychischen Schock, der sein seelisches Gleichgewicht zusätzlich schwer belastete.
Die letzten Auftritte mit den Stones hatte Jones im Mai 1968 beim Pollwinners Concert des New Musical Expressund beim Rock’n'Roll Circus der Rolling Stones im Dezember 1968.
Im Juni 1967 flog Brian Jones nach San Francisco und besuchte am 15. Juni 1967 das Monterey Pop Festival auf dem er den legendären Auftritt von Jimi Hendrix ankündigte.
Da die Rolling Stones seit 1967 nicht mehr auf Tournee waren, was wesentlich Jones’ desolatem Zustand zugeschrieben wurde, und Jones’ Anteile an den Studio-Aufnahmen stets weniger wurden, beschlossen die Stones, sich von ihrem früheren Leader zu trennen.
Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts fuhren am 8. Juni 1969 auf die Cotchford Farm und teilten Brian ihren Entschluss mit. Brian Jones akzeptierte ihn und nahm das Angebot der einmaligen Abfindungszahlung von 100.000 Pfund, sowie 20.000 Pfund jährlich an.
Am 2. Juli 1969 war der Bauunternehmer Frank Thorogood mit Freundin Janet Lawson bei Jones und Wohlin zu Besuch. Brian wollte mit Thorogood Differenzen wegen angeblich noch ausstehender Gelder für Umbauten auf der Cotchford Farm regeln. Man trank Wein und genoss das Dinner. Es war nach einem heißen Tag auch zu späterer Stunde noch sehr warm. Jones, Wohlin und Thorogood beschlossen, einige Runden im Swimmingpool zu schwimmen.
Wohlin verließ den Pool nach kurzer Zeit und kehrte zu Janet Lawson ins Haus zurück. Etwa 10-15 Minuten waren Brian Jones und Frank Thorogood allein im Pool. Als auch Thorogood in das Gebäude kam, um Zigaretten zu holen, bemerkte Janet Lawson aus dem Fenster, dass etwas mit Brian nicht stimmte. Anna Wohlin rannte hinaus und fand Brian Jones auf dem Boden des Swimmingpools liegend.
Er starb vermutlich unter Drogeneinfluss, als offizielle Todesursache wurde aber Tod durch Ertrinken angegeben. Bis heute halten sich allerdings Gerüchte, Jones sei ermordet worden.
Unterstützt wird die Mordtheorie durch den Film Stoned, in welchem Regisseur und Drehbuchautor Stephen Wolley, durch Zeugenaussagen bestärkt, die These vertritt, Jones sei von Thorogood ermordet worden. Im Abspann des Filmes wird erwähnt, dass Frank Thorogood 1993 auf seinem Sterbebett den Mord an Brian Jones gestanden habe.
Ein kostenloses Konzert der Rolling Stones am 5. Juli 1969 im Londoner Hyde Park, das schon vor Jones’ Tod geplant war, wurde zu einer Gedenkfeier an Brian Jones. Auf der Bühne stand ein großes Bild von ihm, Mick Jagger las aus Adonis von Percy Bysshe Shelley und die Rolling Stones ließen Hunderte weißer Schmetterlinge fliegen. Bei diesem Konzert vor 250.000 Fans trat erstmals Jones’ Nachfolger bei den Stones, Mick Taylor, live mit der Band auf.
Rolling Stones – Country Honk (1969 Hyde Park)
Brian Jones wurde auf dem Priory Road Cemetery in Prestbury, Gloucestershire, England bestattet.
ShareDer größte Erfolg von Eugene Gene Vincent Craddock (11. Februar 1935, † 12. Oktober 1971) war der Hit Rockabilly Hit Be-Bop-A-Lula aus dem Jahre 1956. Dabei erschien dieser Titel zunächst nur als B-Seite der Single Woman Love. Die Radiostationen spielten allerdings Be-Bop-A-Lula häufiger, so dass der Titel Platz 7 der Hitparade erreichte.
Aufgrund des größeren Erfolgs Anfang der 1960er Jahre siedelte Vincent nach England über. Nach einem Auftritt fuhr er am 17. April 1960 mit seinem Freund, dem Musiker Eddie Cochran zurück nach London und wurde in einen schweren Unfall verwickelt. Cochran starb, Vincent wurde schwer verletzt für einige Monate in einem Krankenhaus versorgt. Ab Mitte der 1960er verschlechtere sich der Gesundheitszustand von Vincent durch Alkoholkonsum, weiterer Unfälle und einem exzessivem Lebensstil. 1971 besuchte Vincent seinen Vater in Kalifornien, dort fühlte er sich sehr krank und verstarb in einem Krankenhaus an einer Magenblutung.
1998 ehrte man Gene Vincent mit der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame sowie mit der Aufnahme in die Rockabilly Hall of Fame. Auch auf dem Hollywood Walk of Fame wurde ein Stern für ihn angebracht.
ShareWilliam Johnson (9. Februar 1960) ist ein britischer Sänger und Maler der besser unter seinem Künstlernamen Holly Johnson, und noch besser als Sänger der Popgruppe Frankie Goes To Hollywood bekannt sein dürfte. Johnson ist bekennend homosexuell und seit 1991 an HIV erkrankt.
Schon vor Beginn des Erfolges mit FGTH begann Johnson zu malen, dabei ist sein Stil geprägt von der eigenen Auseinandersetzung mit seiner Homosexualität und zeigt sehr häufig Phallus-Symbole.
Ende 1983 erschien die erste Single Relax von FGTH und konnte sich schnell in den Charts platzieren. Der Titel wurde von der BBC aufgrund des anzüglichen Covers und des homoerotischen Textes in Radio- und Fernsehsendungen zensiert. Trotzdem blieb der Track 5 Wochen die Nummer 1. Auch die beiden folgenden Singles erreichten den begehrten Spitzenplatz der englischen Charts.
Produziert wurden Frankie Goes To Hollywood von Trevor Horn, einem der erfolgreichsten englischen Musikproduzenten seit den 80er Jahren.
Frankie Goes To Hollywood – Relax
Die Band löste sich nach einem Streit zwischen Johnson und O’Toole auf . Holly Johnson, Paul Rutherford und Brian Nash nahmen in der Folge mit unterschiedlichem Erfolg Soloalben auf.
Webseite von Frankie Goes To Hollywood
Webseite von Holly Johnson
Beim heutigen Geburtstagskind Dieter Bohlen (7. Februar 1954) spare ich mir ein Video und zitiere lieber ein paar seiner Sprüche die ich bei Wikiqoute gefunden habe.
- “Das Leben ist kein Ponyhof. Es geht um Leistung. Du musst von morgens bis abends schuften wie ein Galeerensträfling.” – Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 166
- “Der Wert von Geld interessiert mich null. Mich interessiert die Freiheit, die das Geld mir verschafft: morgens aufstehen und machen, worauf ich Lust hab.” – Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 166
- “Eigentum wie zum Beispiel eine große Villa hat auch große Nachteile. Du brauchst Angestellte. Und wenn du Angestellte hast, kannst du zum Beispiel nicht mehr nackt im Haus rumlaufen und einfach mal laut pupsen.” – Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 166
- “Ihr müsst die mal anfassen bei einem 18-Jährigen. [...] das ist ein Riesenunterschied, der ist noch im Voll-Power-Besitz. Im Lauf der Jahre lässt das natürlich auch bei mir geringfügig nach.” – über die Erektionsfähigkeit von Männern, Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 166
- “Ich möchte im Winter sterben, und dann sollen sie meine Asche auf den Bürgersteig streuen. Wenn eine Oma dadurch vor dem Ausrutschen bewahrt wird, habe ich zumindest noch ein gutes Werk getan.” – Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 168
Hal Blaine (5. Februar 1929) der mit bürgerlichem Namen Harold Simon Belsky heißt, war einer der gefragtesten Studio- und Session-Schlagzeuger der 60er Jahre. Er arbeitete unter anderem für Connie Francis, Elvis Presley, Herb Alpert, The Beach Boys, Frank Sinatra und Nancy Sinatra, sowie für The Fifth Dimension.
The 5th Dimension – Up, Up And Away
The 5th Dimension wurde 1965 in LA unter dem Namen The Versatiles gegründet und hatten Ihren Durchbruch 1968 mit dem auch heute noch oft gespielten Up, Up And Away.
ShareJessica Martina Wahls (* 2. Februar 1977 in Bad Nauheim) gehört zur Urbesetzung der deutschen Castingband No Angels.
Jessica Wahls musste die No Angels im Dezember 2002 aufgrund ihrer Babypause verlassen und kehrte danach nicht wieder zur Gruppe zurück.
2003 startete sie dann eine Solokarriere. Der im Frühjahr 2005 erschienene Titel Du bist wie ich wurde als Titelmelodie der Sendung KI.KA Live verwendet. In dieser Sendung stand Wahls auch Ende August 2006 bei dem Projekt Tanzen mit den Stars vor der Kamera.
Seit 2007 tritt sie wieder zusammen mit den No Angels auf.
Jessica Wahls – Du Bist Wie Ich
Joe Sample ( 1. Februar 1939), mit vollem Namen Joseph Leslie Sample ist Gründungsmitglied der Fusion-Jazz-Formation The Crusaders die eigentlich jedermann durch ihren Hit Street Life bekannt ist. Gesungen wird der Titel von Randy Crawford mit der Sample im Rahmen der Tour zum Album Feelin’ Good im letzten Jahr auch in Bremen zu Gast war.
Erwartungsgemäß war ein Teil der Besucher in erster Linie wegen Randy Crawford gekommen und so gab es nach zwanzig Minuten in denen Sample mit seiner Band alleine auf der Bühne war Pfiffe und Rufe nach Crawford. Ich hatte zugegebenermaßen nichts anderes erwartet, war doch bei einem großen Teil des (weiblichen) Publikums der beschränkte musikalische Horizont deutlich zu erkennen. Mit auf der Bühne als Bassist der Sohn Nikolas Sample.
Heute wird Joe Sample 70 Jahre alt!
Joe Sample & Randy Crawford über das Album Feelin’ Good
Joe Sample Trio & Randy Crawford – One Day I’ll Fly Away (live)
Interview mit Joe Sample aus dem Jahr 2003
ShareWerbeclips sind nur im deutschen Fernsehen meist langweilig und ohne Humor. Nur in speziellen Sendungen werden witzige Clips aus dem In- und Ausland zusammengefasst und gezeigt; sonst bleibt die Werbepause die ideale Unterbrechung um sich mit neuen Getränken und Speisen zu versorgen, bzw. diese wieder zu entsorgen.
Dank Internet, dank Youtube und anderen Videoportalen können wir uns die Werbespots anderer Länder nun aber zu jeder Zeit ansehen. Die Webseite Battletube hat aus den Commercials nun einen eigenen kleinen Channel gebastelt bei dem jeder mit seiner Stimme entscheiden kann welcher Clip das Produkt sexy macht.
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