Archiv für April 2009

Im letzten Jahr habe ich bereits von makeamixa berichtet. Dort kann man eine klassische Musik-Kassette online gestalten und bestellen. Der Clou ist der integrierte USB-Stick auf dem sich die Musik speichern läßt.

Wem die Gestaltung der Kassette zu aufwändig ist, kann sich das USB Mixtape Set bestellen und braucht nur noch die Titel auf das Cover der Kassette zu schreiben; ganz so wie früher. Anschließend wird der beigelegte USB-Stick mit (bescheidenen 64MB) Musik gefüllt.

Für Nostalgiker gibt es Ausserdem einen 4 Port USB-Hub im Design einer Audio-Kassette.

USB-Hub

usb-hub

Mixtape Set

usbstick-kassette


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Sunny ist der vielleicht am meisten gecoverte Song der Welt und wurde vermutlich mehr als 1.000 Mal von verschiedenen Künstlern interpretiert oder einfach nachgesungen.

In diesem kleinen Bericht von ARTE wird von der Geschichte des Songs und dem Komponisten und Songschreiber Bobby Hebb erzählt. Geschrieben hat Hebb den Titel in der Nacht vom 24. auf den 25. November 1963.  Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy erschossen und am 23. November der Bruder von Hebb bei einer Messerstecherei erstochen. Beeindruckt durch diese Erlebnisse schrieb sich Hebb mit Sunny die Trauer von der Seele und etwas Sonne ins Herz.

Erst 1966 wurde Sunny dann aber auf einer Platte veröffentlicht. Dabei reichte am Ende des Tages die gemietete Studiozeit fast nicht mehr aus um den Titel einzuspielen.

Du glaubst, dass Du witzig bist und das Talent zum Comedy Star hast? Dann beweis es!

Am Donnerstag den 18. Juni 2009 um 20.00 Uhr im Tetro Magico werden vom Comedy Club Bremen die besten Nachwuchs-Comedians gesucht. Wer sich an diesem Abend durchsetzt und einen Platz unter den besten 3 erreicht, wird im Laufe der diesjährigen Comedy Club Veranstaltungen auftreten.

Und am Ende des Jahres wird dann das Publikum im Pier 2 entscheiden wer den Comedy Preis Nachwuchs 2009 erhält.

Weitere Infos zur Anmeldung

Erst vor zwei Tagen wurde der in Bremen, Sebaldsbrück geborene James Last (17. April 1929) mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Bremen, der Senatsmedaille ausgezeichnet. Auf Anhieb fällt mir kein anderer Bremer ein, der sich im internationalen Showbusines derart durchsetzen konnte. In den 1960er und 1970er Jahren verkaufte Last derart viele Platten, das er für über 30% der Plattenverkäufe von Polydor Deutschland sorgte.

James Last – Theme From Rocky

Seine musikalischen Anfänge hatte Last in einem improvisierten Tanzclub der Amerikaner, die in Bremen nach dem Krieg stationiert waren. Zunächst spielte er eher mittelmäßig Klavier, später dann Bass.

Für das Tanzorchester von Radion Bremen, das im Dezember 1945 seinen Sendebetrieb aufnahm wurde ein Bassist gesucht, James Last bewarb sich und wurde engagiert. Neben dem großen Orchester existierte noch ein kleineres, das Last-Becker Ensemble mit 13 Musikern. Schon zu dieser Zeit gefiel Last der schauspielerische Aspekt beim Musizieren.  Seine Leidenschaft für Jazzmusik brauchte ihm 1950, 1951 und 1952 den Titel Bester Jazzbassist des damlas populären Herrenmagazins Die Gondel ein.

Auch die Tanzmusik entwickelte sich erfolgreich. Last schrieb Arrangements für das Last Becker Ensemble und für das große Tanzorchester, zusätzlich wurde er gebeten für Radio Bremen ein Streichorchester zu gründen. So kam es zum Hans Last Orchester, das zweimal die Woche gegen Honorar live oder für Aufnahmen im Rundfunk spielte.

Das Orchester arbeitete bereits mit einem Tonbandgerät, mit dem jede Stimme einzeln mit allen Violinen viermal aufgenommen wurde. Dann spielte das Orchester zu den Aufnahmen, so dass seine Streicher ungeachtet nur acht Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli sehr imposant klang.

James Last – Non Stop Dancing Medley

Um 1955 zog Last mit seiner Frau nach Hamburg und spielte dort im Tanzorchester des NWDR, später NDR. Seine ersten Schallplatten veröffentlichte Last 1963 unter dem Namen James Last Und die Rosenkavalliere.

Der NDR bot Last eine Anstellung auf Lebenszeit an, worauf dieser sich beurlauben ließ weil er um seine musikalische Unabhängigkeit fürchtete und setzte bei Polydor seine Pläne zu einem seiner Einschätzung nach wirklich aussichtsreichen Album durch.
Dieses Album übertraf dann alle Erwartungen und machte seinen Happy Sound zu einem gigantischen Erfolg.

Seitens Polydor sorgten vor allem zwei Personen für die exzellenten Verkaufszahlen, Ossi Drechsler von der Abteilung Artist & Repertoire sowie Werner Klose vom Marketing. Last erhielt als einziger Künstler ein eigenes Büro mit Sekretärin bei der Firma und konnte bereits am 2. Dezember 1973 (meinem 6. Geburtstag^^) seine 100. Goldene Langspielplatte in Empfang nehmen – zu diesem Zeitpunkt hatten die Beatles gerade einmal 58 und Elvis Presley 76 bekommen.

Nach 1985 veränderte sich das Ansehen Lasts bei Polydor. Ossi Drechsler und Werner Klose hatten das Unternehmen verlassen, es kamen neue Mitarbeiter in leitende Funktionen, die James Last für ein Auslaufmodell hielten. Mit einem Umzug verlor Last sein Büro bei der Firma und für seine Produktionen stand immer weniger Geld bereit, wodurch es für ihn immer schwieriger wurde, das Niveau zu halten.

In einer von RTL ermittelten Chart-Hitparade der erfolgreichsten Stars der Geschichte erreichte James Last Platz 1. Dabei wurden die seit 1970 bestehenden offiziellen Album-Charts herangezogen. Für eine Woche auf der 1 gab es 10 Punkte, für den 2. Platz 9 und so weiter; James Last war mit 36 Alben vertreten.

Auch heute geht Last noch fast jedes Jahr auf Tournee und spielt immer in ausverkauften Hallen. Seine aktuelle Tour heißt folgerichtig Mit 80 Jahren Um Die Welt – James Last Live 2009.

James Last Homepage

Nur unweit des ehemaligen Third World in Hamburg in der Stresemannstraße ist eine berüchtigte Tankstelle für Nachtschwärmer. Dort soll Tokio Hotel Mitglied Tom Kaulitz in der Nacht zu Donnerstag eine Frau bei einer wilden Schlägerei verprügelt haben.
Die 21-jährige Französin Perrine D. hatte Kaulitz auf der Tankstelle in seinem Auto erkannt und um ein Autogramm gebeten. Dieser soll darauf eine brennende Zigarette aus dem Auto geworfen haben, die die junge Frau wiederum erbost auf der Scheibe von Kaulitz Fahrzeug ausdrückte.
In Folge dessen kam es zur Schlägerei bei der sich die Französin ein blaues Auge und Kopfverletzungen zugezogen hat. [Quelle: Hamburger Abendblatt]

Als Stanley Robert Vintula Junior wurde Bobby Vinton am 16. April 1935 in Pennsylvania, USA gebohren und wurde in den 1960er Jahren als Crooner bezeichnet weil er überwiegend seichte Schmachtfetzn zum Besten gab. Als bekannteste Titel sind hier Roses Are Red, Mr. Lonely und Blue Velvet zu nennen.

Einige der Titel wurden mehrfach kopiert und von anderen Interpreten mit wechselndem Erfolg wiederveröffentlicht. Zuletzt war Akon sehr erfolgreich mit seiner Version von Mr. Lonely.

Bobby Vinton – Blue Velvet

Auch heute tritt Vinton noch regelmäßig in den Casinos von Las Vegas und Atlantic City auf und vermarket seinen Namen für Parfüm, Schmuck und dergleichen.

Bobby Vinton Homepage