Archiv für Oktober 2009
Minnie Riperton (8. November 1947 – 12. Juli 1979), die “Lady with the high voice” starb 1979 bereits im Alter von nur 31 Jahren an Brustkrebs. Der Song Loving You von ihrem zweiten Album wurde als vierte Single ausgekoppelt und war eigentlich so etwas wie der letzte Versuch. Die Plattenfirma Epic wollte nach dem mäßigen Erfolg der ersten drei Auskopplungen bereits mit der Arbeit am nächsten Album beginnen.
Das Album Perfect Angel wurde von Stevie Wonder produziert und erreichte nach dem Erfolg von Loving You noch Platinstatus. Der Song ist Ripertons Tocher Maya gewidmet.
The ORB haben Ripertons Loving You in ihrem genialen 19 Minuten Track A Huge Ever Growing Pulsating Brain That Rules From The Centre Of The Ultraworld zitiert.
ShareIch habe mir mal das VESTAX VCI-300 gekauft. Morgen soll es schon da sein. Wird aus mir in zweiter Karriere jetzt doch noch ein digital-dj? Demnächst mehr in diesem Kino.
ShareWieder mal zwei Veranstaltungstipps von DJ Gu die ich gerne weitergebe:
The Whitefield Brothers und Osaka Monaurail kommen nach Bremen.
Mitglieder der Whitefield Brothers sind als The Poets Of Rhythm seit den frühen 90er Jahren weltweit fester Bestandteil der Funk-Szene. Inspiriert nicht nur vom Funk, sondern auch von den Sounds von Fela Kuti und Sun-Ra kann man eine musikalische Groove-Weltreise erleben.
The Whitefield Brothers (Daptone Records/Stones Throw)
DJ Ubeyde (Urban Jazz Allstar)
Do., 12.11.09, Lila Eule, Bremen, Einlass 20 Uhr/Beginn 20:30 Uhr
Osaka Monaurail kommen im dritten Jahr in Folge nach Bremen und haben letztes Jahr die längste Show ihrer 16jährigen Bandgeschichte gespielt. Ganz klar dem 60er Jahre Sound von James Brown verschrieben haben sie bereits mehr als sieben Alben veröffentlicht und Konzertbesucher auf der ganzen Welt zum Staunen gebracht.
Osaka Monaurail (Tokio, Japan)
DJ Gu (Our Label Records)
Di., 01.12.09, Lagerhaus, Bremen, Einlass 20 Uhr/Beginn 20:30 Uhr
http://www.myspace.com/urbanjazzgroove
http://www.myspace.com/osakamonaurail
France Gall wurde (9. Oktober 1947 in Paris) als Isabelle Genevieve Marie Anne Gall geboren und ist den meisten durch ihren Nummer 1 Hit Ella elle l’a aus den 1980ern bekannt. Dabei reicht die Karriere von France Gall bereits weit in die 1960er und 1970er Jahre zurück.
Galls Vater Robert Gall schrieb Chansons für Charles Aznavour und Édith Piaf und unterstützt seine Tochter als diese bereits mit 15 Jahren ihr erstes Album aufnimmt. Die erste Single Ne sois pas si bête wurde ein voller Erfolg. Ihre junge Karriere wurde durch die Bekanntschaft mit dem Sänger und Songschreiber Serge Gainsbourg gefördert. Die Texte ihrer Lieder schienen unschuldig, waren jedoch voller erotischer Anspielungen.
1965 gewann France Gall mit dem von Gainsbourgs geschriebenen Lied Poupée de cire, poupée de son für Luxemburg den Eurovision Song Contest. Sie sang nur noch einen weiteren Titel von Gainsbourg und nahm in der Folge einige weitere, weniger beachtete Alben auf.
France Gall verließ Frankreich 1966, zog nach Deutschland und nahm dort nun auf Deutsch gesungene Platten auf. 1968 erhielt sie eine goldene Schallplatte für die deutsche Version von A Banda. Im gleichen Jahr nahm sie mit Der Computer Nr. 3 am deutschen Schlager-Wettbewerb teil und belegte den dritten Platz.
France Gall – Der Computer No. 3
Ihren größten Erfolg in Deutschland hatte Gall jedoch ausgerechnet mit dem französischen Titel Ella elle l’a im Jahr 1988. Dieser Titel, der eine Hommage an Ella Fitzgerald ist, erreichte Platz 1 der deutschen Charts und war hierzulande erfolgreicher als in Frankreich wo Gall inzwischen wieder lebte und auch erfolgreich war.
Nach dem Tod ihrer erst 19-jährigen Tochter Pauline im Jahr 1997 zog sich Gall weitestgehend zurück. Ihr Mann, der Songschreiber Michel Berger, mit dem sie auch ihre zweite erfolgreiche Karriere in Frankreich hatte, starb bereits 1992 im Alter von nur 44 Jahren an einer Herzschwäche.
ShareHarold Faltermeyer wurde am 5. Oktober 1952 in München geboren und wurde weltbekannt durch den Titelsong Axel F. zum Film Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy. Hierfür erhielt er auch einen Grammy.
Human Beat Box Version von Axel F.
Harold Faltermeyer – Axel F. OST
Neben vielen weiteren Soundtracks für deutsche und internationale Kinofilme hat Faltermeyer auch die Titelmelodie für Wetten Dass… und das Album Behaviour von den Pet Shop Boys produziert.
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