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Simon wer? wird manch einer denken und gleich sagen: Ach der! Simon Le Bon ist Sänger der britischen Popband Duran Duran die schon in den 1980er Jahren mehrere Nummer 1 Hits in den weltweiten Hitparaden hatten und dieses in den Jahren nach 2004 wiederholen konnten.

Sehr erfolgreich waren Duran Duran auch mit der Titelmelodie zum gleichnamigen James Bond Film A View To A Kill, der aber auch zugleich auch der letzte “große” Song in Deutschland war. Platz 1 erreichte Jon Le Bon mit Duran Duran nur mit dem Titel The Wild Boys aus dem Jahr 1984.

Simon Le Bon (27. Oktober 1958) stieß im Frühjahr 1980 zu Duran Duran. Zu dieser Zeit studierte er englische Literaturwissenschaft, als er erfuhr, dass eine neue Band noch auf der Suche nach einem geeigneten Sänger war. Neben seinen optischen Vorzügen verhalf Le Bon auch die Tatsache, dass er ein Buch selbstgeschriebener Liedtexte mitbrachte, zu dem freien Platz in der Band.

Ende der 1980er Jahre wurde es ruhig um Duran Duran, die Veröffentlichungen waren wenig erfolgreich. Erst 2004 meldete sich die Band mit dem Titel Reach Up To The Sunrise in den Charts zurück und konnte auch wieder auf der erfolgreichen Tour durch mehrere Länder überzeugen.

Kurtis Blow (eigentlich Kurtis Walker) (9. August 1959 in Harlem) gilt als einer der Pioniere des Rap und hatte seinen bekanntesten Hit mit The Breaks  aus dem Jahr 1980. Auf dem Album Kingdom Blow von 1986 ist auch Bob Dylan zu hören.

Kurtis Blow begann seine Karriere  zunächst als Breakdancer ehe er über das DJing zum Rap kam. Als einer der ersten Rapper nahm Blow 1980 ein komplettes Album bei einer größeren Plattenfirma auf. 1983 wurde er Produzent von Run DMC und der Band Fat Boys.

Harold Faltermeyer wurde am 5. Oktober 1952 in München geboren und wurde weltbekannt durch den Titelsong Axel F. zum Film Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy. Hierfür erhielt er auch einen Grammy.

Human Beat Box Version von Axel F.

Harold Faltermeyer – Axel F. OST

Neben vielen weiteren Soundtracks für deutsche und internationale Kinofilme hat Faltermeyer auch die Titelmelodie für Wetten Dass… und das Album Behaviour von den Pet Shop Boys produziert.

Bryan Ferry (26. September 1945 in England)  gründete 1971 mit mehreren Musikern, darunter auch Brian Eno die Glamour Rockband Roxy Music. Obwohl Eno bereits 1973 die Band nach Streitigkeiten mit Ferry wieder verließ, wirkte er 1975 anfangs noch in dem von Ferry initierten Projekt 801 mit.  Auch Ferry hatte 1973 angefangen neben der Band an einer Solokarriere zu arbeiten.  1976 erfolgte dann die vorläufige Trennung von Roxy Music ehe man sich 1978 noch einmal zusammenfand und in der Folge 3 Studioalben veröffentlichte. Nach einer Tour im Jahr 1982 löste Ferry die Band ein zweites Mal auf.

Roxy Music – Love Is The Drug

Nach fast 20 Jahren kam es im Jahr 2001 erneut zu einer Wiedervereinigung der Band für eine Welttournee. Die Mitglieder Phil Manzanera, Andy Mackay und Paul Thompson wurden durch Gastmusiker, wie den Gitarristen Chris Spedding ergänzt. Mit diesem arbeitete Ferry bereits in der Vergangenheit zusammen. 2005 trat die Band auch auf dem weltweit im Fernsehen übertragenen Live 8 Konzert auf.
Seit 2008 arbeitet man bereits an einem neuen Album, an diesem ist auch Brian Eno wieder beteiligt.

Ihren einzigen Nummer 1 Hit hatte Roxy Music mit dem Tributesong Jealous Guy von John Lennon, den sie als Tribut zu seinem Tod live auf einem Konzert spielten und anschließend auf Platte aufnahmen. Eine viel gelobte Live Veröffentlichung die seit 2001 auch auf DVD erhältlich ist, ist die Aufnahme aus dem Bremer Musikladen im Jahr 1974.

Roxy Music – Jealous Guy

Zu den erfolgreichsten Soloalben von Bryan Ferry gehört das Album Taxi, das in England Platz 2 der Charts erreichen konnte. Die meisten seiner Alben erreichten die Top10 in England, international reichte es meist nur für die Top100. Im Jahr 2000 entkam Ferry nur knapp einer Flugzeugkatastrophe in Kenia. Ein Mann hatte das Flugzeug in seine Gewalt gebracht, konnte aber beim Sturzflug noch überwältigt werden.

Gloria Estefan wurde als Gloria Maria Mialgrosa Fajardo am 1. September 1957 in Havanna, Kuba als Tochter eines Leibwächters des Dikatoren Fulgencio Batista geboren.
Während der Revelution flohen die Eltern in die USA und ließen sich in Miami nieder. Auf einer Hochzeitsfeier lernte die damals 18 Jährige ihren späteren Mann, den Musiker Emilio Estefan und die Band-Kollegen der Miami Latin Boys kennen. Sie schloss sich der Band an, die sich dann Miami Sound Machine nannte.

1984 hatte die Band mit dem Dr. Beat einen großen, internationalen Erfolg. Ein Jahr später wurde dieser mit Conga sogar noch übertrumpft.

Mit den Erfolgen der Alben Let It Loose und Cuts Both Ways wurde aus Miami Sound Machine, Gloria Estefan & Miami Sound Machine. Ab 1989 begann die Solo-Karriere bei der aber immer noch Musiker der Miami Sound Machine in wechselnder Zusammenstellung die Band stellten.

Am 20. März 1990 wurde Estefan bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und erholte sich nur sehr langsam von den Unfallfolgen. Ihre Erfahrung verarbeitete sie anschließend in dem Album Into the Light.

1993 kam dann mit Mi Tierra, einem Album mit rein spanischsprachigen Titeln, der absolute Durchbruch: über acht Millionen verkaufte Exemplare weltweit und ein Grammy. An den Erfolg konnte sie 1995 noch einmal mit Abriendo Puertas anknüpfen, wofür sie ihren zweiten Grammy erhielt. Gleichzeitig hatte sie aber auch immer wieder mit englischsprachigen Titeln Erfolge vorzuweisen, die allerdings in Europa immer weniger Beachtung fanden.

Nachdem ich Michael Jackson im Blog seit seinem Tod ausführlich gewürdigt habe und inzwischen auch die Todesursache feststeht, soll mit diesem Video vom Bremer Marktplatz für wenigstens ein Jahr das letzte Mal ein Song von Michael Jackson hier zu hören/sehen sein.

Man darf wohl davon ausgehen, dass die Aktion am Geburtstag No.: 1 nach dem Tod des King of Pop kein zufälliger Flash-Mob sondern die geplante Aktion einer Tanzschule oder ähnliches war, aber nett ist es trotzdem. Mehr Infos dazu gibt es in diesem Blog.

Michael Jackson Flashmob