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Bryan Ferry (26. September 1945 in England) gründete 1971 mit mehreren Musikern, darunter auch Brian Eno die Glamour Rockband Roxy Music. Obwohl Eno bereits 1973 die Band nach Streitigkeiten mit Ferry wieder verließ, wirkte er 1975 anfangs noch in dem von Ferry initierten Projekt 801 mit. Auch Ferry hatte 1973 angefangen neben der Band an einer Solokarriere zu arbeiten. 1976 erfolgte dann die vorläufige Trennung von Roxy Music ehe man sich 1978 noch einmal zusammenfand und in der Folge 3 Studioalben veröffentlichte. Nach einer Tour im Jahr 1982 löste Ferry die Band ein zweites Mal auf.
Nach fast 20 Jahren kam es im Jahr 2001 erneut zu einer Wiedervereinigung der Band für eine Welttournee. Die Mitglieder Phil Manzanera, Andy Mackay und Paul Thompson wurden durch Gastmusiker, wie den Gitarristen Chris Spedding ergänzt. Mit diesem arbeitete Ferry bereits in der Vergangenheit zusammen. 2005 trat die Band auch auf dem weltweit im Fernsehen übertragenen Live 8 Konzert auf.
Seit 2008 arbeitet man bereits an einem neuen Album, an diesem ist auch Brian Eno wieder beteiligt.
Ihren einzigen Nummer 1 Hit hatte Roxy Music mit dem Tributesong Jealous Guy von John Lennon, den sie als Tribut zu seinem Tod live auf einem Konzert spielten und anschließend auf Platte aufnahmen. Eine viel gelobte Live Veröffentlichung die seit 2001 auch auf DVD erhältlich ist, ist die Aufnahme aus dem Bremer Musikladen im Jahr 1974.
Zu den erfolgreichsten Soloalben von Bryan Ferry gehört das Album Taxi, das in England Platz 2 der Charts erreichen konnte. Die meisten seiner Alben erreichten die Top10 in England, international reichte es meist nur für die Top100. Im Jahr 2000 entkam Ferry nur knapp einer Flugzeugkatastrophe in Kenia. Ein Mann hatte das Flugzeug in seine Gewalt gebracht, konnte aber beim Sturzflug noch überwältigt werden.
Brian Eno (15. Mai 1948) der mit vollständigem Namen Brian Peter St. John le Bapiste de la Salle Eno heisst feiert heute seinen 60. Geburtstag und gilt als einer der Wegbereiter der elektronischen Musik und begann seine Karriere mit Bryan Ferry als Mitgründer der erfolgreichen Glam-Rock Band Roxy Music, der er allerdings schon 2 Jahre später den Rücken kehrte.
Nach seiner Zeit bei Roxy Music wandte sich Brian Eno mehr und mehr der elektronischen Musik zu und prägte bereits 1978 mit dem Album Ambient 1: Music For The Airpots den Begriff Ambient.
Eno arbeitete unter anderem mit David Bowie, Coldplay, Paul Simon und U2, und produzierte drei Alben mit den Talking Heads. Sein Album mit David Byrne mit dem Titel My Life in the Bush of Ghosts von 1981 ist eines der ersten Nicht-Rap/Hip-Hop-Alben, das extensives Sampling enthält.
1994 wurde Eno von Entwicklern des Microsoft Chicago-Projekt gebeten, die Startmelodie für Windows 95 zu komponieren. Dies geschah dann ironischerweise auf seinem Apple Macintosh.