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John Bonham† (31. Mai 1948 – 25. September 1980) war der Schlagzeuger verschiedener Bands bevor er 1968 bei Led Zeppelin einstieg.
Nach seinem Tod durch Ersticken am eigenen Erbrochenen, löste sich die Band Led Zeppelin trotz Drohungen seitens der Plattenfirma auf. An seinem Grab hinterlassen Fans häufig Flaschen mit Alkohol oder Drumsticks als Zeichen ihrer Wertschätzung.
Das wohl bekannteste Lied von Led Zeppelin ist die über acht Minuten lange Ballade Stairway to Heaven. Es wurde oft unterstellt, Jimmy Page habe in dieses Lied eine satanistische Botschaft eingebaut oder einbauen lassen, die zu hören sei, wenn man den Refrain rückwärts ablaufen ließe.
Led Zeppelin – Stairway To Heaven
Bonham vergrößerte als erster Schlagzeuger seine Bassdrum mit einem runden Blech, um mehr Wucht zu erzeugen.
Sein Schlagzeug bestand aus den ungewöhnlichen Größen 26″ (Bassdrum), 14″ (Tom) und 16″, 18″ (Floortom). Außerdem nutzte er eine Ludwig-Supraphonic-Metallsnare 14X6,5″. Die Becken seines Schlagzeugs wurden ihm von der Firma Paiste zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ergänzte er das zuvor genannte Setup noch um Congas und später auch um Kesselpauken, die links von der Hi-Hat-Maschine angeordnet wurden. Berühmt wurden auch seine mitunter exzessiven, ausgedehnten Schlagzeugsoli zu dem Stück Moby Dick, bei denen er zuweilen auch die Drumsticks weglegte, um die Felle mit den flachen Händen zu bespielen.
Led Zeppelin – Moby Dick (live)
Durch seine Spielweise galt Bonham schon zu Lebzeiten als einflussreichster Schlagzeuger. Generationen von Schlagzeugern wie Phil Collins, Cozy Powell, Jeff Porcaro oder Dave Grohl outen sich als Fans.