Artikel-Schlagworte: „Herbie Hancock“
Happy Birthday Stevie Wonder (13. Mai 1950).
Eines der bekanntesten und bei vielen DJs am häufigsten gewünschten Geburtstagslieder schrieb Stevie Wonder, der mit bürgerlichem Namen Steveland Judkins Hardaway heisst, zu Ehren von Martin Luther King.
Stevie Wonder kam als Frühgeburt zu Welt und wurde im Brutkasten künstlich beatmet. Man vermutet, dass seine Blindheit auf eine Überdosis mit Sauerstoff zurückzuführen ist.
Bereits mit 9 Jahren beherrschte er Klavier, Schlagzeug und Mundharmonika, mit 11 Jahren wurde er von Ronnie White entdeckt der ihm zu einem Vorsingen beim Motown Chef Berry Gordy verhalf. Dieser gab ihm einen Plattenvertrag.
Es entstanden zwei Alben unter dem Künstlernamen Little Stevie Wonder, A Tribute to Uncle Ray (mit Covertiteln von Ray Charles) und The Jazz Soul of Little Stevie.
Mit 18 begann Wonder größerem Einfluss auf die Kompositionen und das Arrangement seiner Musik zu nehmen. For Once in my Life und My Cherie Amour landeten als Alben und als Singles weit oben in den Charts.
Als 1971 sein Vertrag mit Motown endete, nutzte die Gelegenheit um ein eigenes Tonstudio zu errichten. Dieses ermöglichte ihm mehr Kontrolle über seine Musik und höhere Tantiemen.
Ein Jahr später brachte Wonder das Album Talking Book heraus, welches durch die Songs You are the sunshine of my life und Superstition herausragende Soul-und Funknummern beherbergt. Jeff Beck hat bei einem Titel auf dem Album die Gitarre gespielt.
1976 erschien das als Meilenstein betitelte Album Songs in the Key of Life. Unterstützt wurde Wonder bei diesem Album unter anderem vom damals 19-jährigen Gregory Phillinganes und Herbie Hancock an den Keyboards, George Benson an der Gitarre und vielen weiteren Gastmusikern.
Mehr und mehr engangierte sich der Künstler auch für die Bürgerrechte und stritt für die Gleichberechtigung der Rassen. Den Oscar, den er 1984 für den Song I Just Called To Say I Love You aus dem Film Die Frau in Rot erhielt, widmete er dem Apartheids-Opfer Nelson Mandela.
Zuletzt sind die Abstände seiner Veröffentlichungen immer größer geworden und die Kritiker waren oft der Ansicht, dass Stevie Wonder dabei unter seinen Möglichkeiten zurück geblieben sei. 1999 veröffentlichte er das Album A Time To Love mit dem Song So What the Fuss mit Prince an der Gitarre und En Vouge als Chorus.
Stevie Wonder offizielle Homepage
Stevie Wonder @ wikipedia
Stevie Wonder @ motown
Montserrat Caballé (12. April 1985), Herbie Hancock (12. April 1940) und Herbert Grönemeyer (12. April 1956) gehören zu den heutigen Geburtstagskindern und die die Auswahl des Videos für den heutigen Tag fällt da natürlich nicht leicht.
Herbie Hancock gilt als Funker unter den Jazzern mit großem Improvisationstalent und Interesse für elektronische Instrumente und andere Stile. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er einen seiner größten Hits in den 80er Jahren abseits des Jazz mit einer Nummer hatte die als Fusion aus Jazz, Rap und Funk gilt. Rockit vom Album FutureShock war der erste große Hit in dem gescratcht wurde.
Cantelope Island vom Album Secrets aus dem Jahr 1979 war auf dem allerersten Sampler des Mojo Clubs vertreten und ist damit auch ein Wegbereiter für ein neues Genre das Ende der 80er und Anfang der 90er von London und Hamburg aus Einzug in die Clublandschaft hielt. Erst die Mischung verschiedener Musikrichtungen, angefangen bei Acid Jazz, über Jazz-Standards bis zu Einflüssen aus südamerikanischen Rhythmen und Elektro-Sounds brachte die richtige Mischung um die Musik bei einem breiten Publikum bekannt und beliebt zu machen.
Auch der heute in vielen Bars und Lounges übliche DJ zur Hintergrundbeschallung geht in Teilen auf die musikalischen Wurzeln des Mojo zurück. Beeinflusst durch elektronische Musik der Space Night und Labels wie Naked Music und Naked Musics wurde ein weiterer neuer Mix gangbar.
Herbie Hancock Homepage
Herbie Hancock @ JazzEcho
Herbie Hancock @ wikipedia (en)