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Einst einer der erfolgreichsten Pop-Produzenten der Welt sieht die Zukunft für Phil Spector weniger glanzvoll aus. Er wurde nun wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz an der Schauspielern Lana Clarkson für schuldig gesprochen, ihn erwarten bis zu 18 Jahre Haft. Addiert zu seinem aktuellen Alter von 69 Jahren entspricht dieses wohl fast Lebenslänglich.
Nach seinen Erfolgen in den 1970er Jahren wurde Spector immer exzessiver, trank, nahm jede Menge Psychopharmaka und begann seine Leidenschaft für Waffen zu entdecken. In seinem Haus hatte er direkt neben seinem Schlafzimmer eine volle Waffenkammer.
2003 soll er die Ex-Schauspielerin Lana Clarkson in einer Bar kennengelernt und mit zu sich nach Hause genommen haben. Dort erschoß er die Frau mit einem Schuß direkt in den Mund und rief die Polizei. Bei einem ersten Prozess konnten sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen, zwei der Geschworenen verweigerten den Schuldspruch so daß es zu einem erneuten Prozess kam.
Nach Meinung der Staatsanwaltschaft ist Spector ein teuflisch Verrückter der mit dem Leben von Frauen Russisch Roulette spielte und glaubte das jede Frau eine Kugel in den Kopf verdiente. Obwohl Spector selbst behauptete Clarkson habe Selbstmord begangen wurde er nun im zweiten Anlauf für die Tat verurteilt.
Man hat es wahrscheinlich nicht leicht als Sohn von John Lennon das richtige aus seinem Leben zu machen. Julian Lennon (8. April 1963 in Liverpool) hat sich auch als Musiker versucht und hat dabei trotz seiner Fähigkeiten nicht den Erfolg seines Vaters erreichen können. Julian Lennon spielt Gitarre, Schlagzeug, Perkussionen, Bass, Keyboards und kann singen.
Nach bisher eher durchwachsenem Erfolg soll in diesem Jahr eine neue Platte erscheinen, hiervon sind auch bereits einige Titel auf der MySpace Seite von Julian Lennon zu hören. Musikalisch hört sich das eigentlich ganz nett an. Die Stimme mag ich persönlich aber nicht so, ein wenig zu weichgespült.
Julian Lennon ist Produzent des Dokumentarfilms Whaledreamers von Kim Kindersley. Dieser handelt von einem Aborigine-Stamm und deren besondere Beziehung zu Walen. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet und beim Festival in Cannes gezeigt. Die neu eingespielte Version des Songs Saltwater von John Lennon enthält Gesänge der Aborigines und Wale, und wurde von Greenpeace zu seiner Hymne gemacht.