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Memoriam: † Joey Ramone

By | April 15th, 2009|Memoriam|Kommentare deaktiviert für Memoriam: † Joey Ramone

Jeffrey Hyman, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Joey Ramone (19. Mai 1951 – 15. April 2001), war Sänger der Punkrockband Ramones.

Ramone wuchs in Forest Hills, New York auf und besuchte wie seine späteren Bandkollegen die Forest Hills High School. Joey Ramone litt unter Zwangsstörungen (Obsessive Compulsive Disorder – OCD). So lief er zum Beispiel mehrmals eine Treppe hinunter, wenn er das Gefühl hatte, nicht alle Stufen oder Pfosten richtig erwischt zu haben und stellte damit nicht selten die Geduld seiner Bandkollegen auf die Probe.

Joey Ramone – What A Wonderful World

Auf der Bühne war von den psychischen Problemen nichts zu spüren; Joey war dort nach Aussage seines Bruders ein anderer Mensch. Ihm wurde nachgesagt, er sei das Herz und die Seele der Ramones. Seine Lieblingslieder waren meistens die Balladen und Liebeslieder der Band. Mit Gitarrist Johnny Ramone sprach er lange Jahre kein Wort, nachdem dieser ihm die Freundin ausgespannt hatte.

Joey Ramone starb am 15. April 2001 an einem Non-Hodgkin-Lymphom, an dem er offensichtlich schon seit längerer Zeit litt. Er wurde bereits Mitte der 90er Jahre in einer Spezialklinik in New York gesehen. Sein Tod war ein Schock und steht stellvertretend für das Ende einer musikalischen Ära. Unzählige Anerkennungen, von Fans wie auch Musikern folgten.

Bono von widmete Joey Ramone den Song In a Little While bei einem der Konzerte der Band im Rahmen der Elevation-Tour in Boston:

So this is a song Joey Ramone loved. I played it to him while he was lying in his hospital bed a couple of months back. It was the last song Joey Ramone heard in his life here. And… that’s an amazing thing for somebody who grew up as a fan of Joey Ramone, I can tell you. Joey turned this song about a hangover into a gospel song I think, ‚cause that’s the way I’ll always hear it now – through Joey Ramones ears.

Ramones Museum Berlin
YouTube Ramones Channel

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Memoriam: Frank Sinatra†

By | Mai 14th, 2008|Memoriam|Kommentare deaktiviert für Memoriam: Frank Sinatra†

Heute vor 10 Jahren, am 14. Mai 1998 verstarb The Voice Frank Sinatra† (12. Dezember 1915- 14. Mai 1998) in Los Angeles. Aus diesem Anlass ist eine neue CD mit dem Titel Nothing But the Best erschienen. Auf dieser sind über 20 Klassiker in neu überarbeiteter Fassung (Digital Remastered), sowie ein bisher unveröffentlichter Song enthalten.

Body And Soul wurde unter der Leitung von Frank Sinatra Jr. unter Einbeziehung der Originalstimme Sinatras vollkommen neu arrangiert und aufgenommen.

Neben einer Doppel-CD ist auch eine Special Edition erhältlich die eine DVD mit einem Konzertmitschnitt aus der Londoner Festival Hall im Jahr 1971 enthält. Angekündigt von Fürstin Gracia Patricia von Monaco (Grace Kelly), zeigte sich Sinatra bei diesem Konzert auf dem Höhepunkt seines Ruhms und seiner künstlerischen Schaffenskraft.

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Mehr zu Frank Sinatra im Blog
Frank Sinatra @ wikipedia

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James Brown † 25.12.2006

By | Dezember 25th, 2006|Memoriam|Kommentare deaktiviert für James Brown † 25.12.2006

James Brown ist tod

In seiner über 50-jährigen Karriere hat die Musik von James Brown tausende Musiker und ganze Genres geprägt wie es keinem anderen gelingen konnte.

Ende der 90er Jahre bin ich selbst in den Genuss einer Bühnenshow von Mr. Dynamite, dem Godfather of Soul gekommen. Im Rahmen einer Black Beat Night mit mehreren Black Music Acts war auch James Brown angekündigt.

An die anderen Acts an diesem Abend erinnere ich mich nicht mehr, nur daran, daß James Brown erst nach über 1-stündiger Verspätung auf die Bühne kam und schon einige Besucher die Geduld und die Halle verlassen hatten weil sie der Meinung waren:

„Das wäre eine Frechheit“.

Laut Aussagen die verbreitet wurden, war der Tourbus auf der Autobahn in einen Stau geraten. Alle die damals gegangen sind, haben eine wirklich coole Show versäumt!

Dieser Auftritt mit einer eher durchschnittlichen Band im Hintergrund war nicht nur das Highlight an diesem Abend, sondern war einer der besten Live-Auftritte an die ich mich erinnern kann. Soul Power war hier nicht nur eine Attidüde sondern Kind of Living. Nicht umsonst gilt das Live-Album „Live at the Apollo“ als ein Meilenstein der Musikgeschichte.

Titel wie I Feel Good, Sex Machine, Soul Power, und It’s A Man’s, Man’s, Man’s World oder Say It Loud I’m Black And I’m Proud fallen sicher vielen sofort ein.

Die Rythmen von Funky Drummer und die Bläsersätze aus vielen anderen Songs, gespielt von Pee Wee Ellis, Maceo Parker und Fred Wesley finden sich in unzähligen Rap und HipHop Scheiben wieder und haben einzelne Musiker der „Band“ ebenso zu bekannten Solo-Künstlern werden lassen, wie zahlreiche seiner Background-Sängerinnen. Neben Lyn Collins z.B. auch Vicky Anderson und Martha High.


Es handelt sich bei diesem Beitrag um einen alten Beitrag der aus meinem bisherigen Blog übernommen wurde.