Reggae

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Celebration: Damian Marley

By | Juli 21st, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Damian Marley

Damian Robert Nesta Marley (21. Juli 1978) ist der jüngste Sohn der Reggae-Legende Bob Marley, und wie sein berühmter Vater Musiker geworden.

Damian Marley – It Was Written

Im Jahr 2006 trat Marley erstmals in Deutschland, und auch beim Summerjam auf. Seinen internationalen Durchbruch hatte er mit dem Titel Welcome To Jamrock in dem Marley im Ragga-Style auf den Worldjam-Riddim von Ini Kamoze rapt.
Dieser Riddim wurde danach unzählige Male in anderen Stücken, auch in anderen Musikstilen verwendet, bzw. gesampelt.

Als Riddim wird im Reggae eine instrumentale Version bezeichnet, die von anderen Künstlern verwendet wird um selbst darauf zu singen, zu rappen oder Teile davon zu verwenden. Oft sind es mehrere Hundert verschiedene Titel die auf diese Weise entstanden sind. Der am meisten verwendete Riddim ist laut Statistik des riddimguide.com der Titel Real Rock und wurde nach offiziellen Daten knapp 400 Mal verwendet. Die tatsächliche Anzahl wird um einiges höher eingeschätzt.

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16:30 16:30

Celebration: Gregory Isaacs

By | Juli 15th, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Gregory Isaacs

Gregory Isaacs (15. Juli 1951) war in den 1970er Jahren einer der fleißigsten Reggae-Artists und veröffentlichte neben eigenem Material auch als Studio-Musiker und Labelchef.

Gregory Isaacs – Tune In

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Memoriam: Bob Marley†

By | Mai 11th, 2008|Memoriam|Kommentare deaktiviert für Memoriam: Bob Marley†

Am 11. Mai 1981 verstarb die Reggae Legende Bob Marley† (6. Februar 1945 – 11. Mai 1981) in Miami, Florida. Er wollte nach langer Krankheit nach Jamaika zurückkehren um dort zu sterben. Bei einer Zwischenlandung in Miami war sein Zustand bereits so schlimm, dass er in ein Krankenhaus gebracht wurde und dort gegen 11.30 Uhr verstarb.

1977 hatte sich der leidenschaftliche Fußballer Marley bei einem Kick eine Fußverletzung zugezogen, diese aber auf Grund seiner Rasta-Ideologie nicht behandeln lassen. Im Herbst 1980 sollte er im Rahmen einer Tournee mit den Commodores auftreten. Sein körperlicher Zustand war zu dieser Zeit jedoch schon sehr schlecht, er hatte Hautkrebs.

Beim Joggen im Central Park brach er beim Joggen zusammen und es wurde ein Tumorbefall in Lunge, Leber und Gehirn festgestellt. Er ließ sich unter anderem in Deutschland behandeln.

Die meisten Lieder von Marley haben spirituelle Inhalte, die ohne Kenntnisse der Rastafari-Religion kaum zu verstehen sind. Er begriff seine Musik als Medium, um die Botschaft des Rastafari in die Welt zu transportieren. Folglich wurde und wird er von vielen Anhängern dieser Religion als eine Art Prophet gesehen.

Oberflächlich betrachtet scheint Marleys Musik, in der oft von Begriffen wie Freiheitskampf oder Revolution die Rede ist, hervorragend in den westlichen Zeitgeist der 1970er Jahre (Flower Power, Neue Linke) zu passen, was auch ihren großen Erfolg beim westeuropäischen und nordamerikanischen Publikum erklärt. Insbesondere das Lied „Get Up, Stand Up“ ist wegen seines Refrains noch heute ein Klassiker, und Bob Marley gilt vielen als ein Held des Freiheitskampfes, dessen Konterfei neben einem Poster von Che Guevara so manches westliche Wohnzimmer schmückt.

Seine Bemühungen um Frieden sind nicht erfolgreich gewesen, weder in seinen eigenen Belangen noch in seinem Land. Die Wailers verließen wegen anhaltender Gewalttätigkeiten Jamaika. Peter Tosh wurde in Kingston ermordet, gleiches gilt für den Drummer seiner Band, Carlton Barrett.

Das musikalische Erbe Bob Marleys aber lebt weiter als unvergänglicher Bestandteil der Musikgeschichte. Sein Lied Get up Stand up wurde zu einer inoffiziellen Hymne von amnesty international.

Offizielle Webseite
Bob Marley @ Wikipedia

Ein Album das in keinem Platten-, CD-Schrank fehlen sollte:

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