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Lenny Kravitz (26. Mai 1964 in Brooklyn, New York) wurde als Leonard Albert Kravitz geboren und lebt seit Anfang 2008 in Paris mit seiner Tochter Isabella Kravitz die aus der inzwischen geschiedenen Ehe mit Lisa Bonet hervorging.
Kravitz arbeitet auch häufig mit und für andere Künstler, so schrieb und produzierte er für Madonna den Song Justify My Love und arbeitete mit Aerosmith, Busta Rhymes, Mick Jagger, Slash Pharrell Williams, Al Green und Curtis Mayfield.
Auf seinen Alben singt er oft nicht nur alle Stimmen selbst, sondern spielt auch alle Instrumente selbst ein, dies sieht man auch im Musikvideo zu seinem Song I’ll Be Waiting, wo er alle Instrumente selbst spielt. Um den Retro-Stil zu bekräftigen, benutzte Kravitz besonders in den früheren Veröffentlichungen analoge Aufnahmetechnik.
Seinen größten Erfolg hatte Kravitz in Deutschland mit dem Titel Believe in Me vom Album Lenny das Platz 14 der Charts erreichen konnte.
Brian Jones (28. Februar 1942 bis 3. Juli 1969) ist eines der Gründungsmitglieder der Rolling Stones und verstarb im Alter von nur 27 Jahren. Damit ist er “Mitglied” im Club 27, einer Gruppe von einflussreichen Musikern die alle im Alter von 27 Jahren verstarben.
Über Alexis Korner lernte Brian Jones Mick Jagger und Keith Richards kennen. Daraus entstanden im Juni 1962 die Rolling Stones. In der ersten Zeit war Brian wegen seiner herausragenden Musikalität der anerkannte Leader der Gruppe.
Rolling Stones – You Better Move On
Jones war bekannt für seinen exzessiven Lebensstil getreu dem Motto Sex, Drugs and Rock’n'Roll. Die Folge waren Krankenhausaufenthalte wegen allgemeiner Erschöpfung und die Stones mussten einige Auftritte ohne Jones absolvieren. Als sich die Vorfälle dieser Art häuften, distanzierten sich die anderen Bandmitglieder, dass deren Manager Andrew Loog Oldham das Duo Mick Jagger und Keith Richards favorisierte und seine musikalischen Beiträge nicht genügend zu schätzen vermochte deprimierte Jones immer mehr. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme durch sein Leiden an Asthma. Sein Drogenkonsum tat ein übriges, um Anfälligkeiten, Ausfälle und seine Paranoia zu steigern. Von klein auf war er an Epilepsie erkrankt, die ihn zur ständigen Medikamenteneinnahme zwang. Die Wechselwirkungen dieser Medikamente mit Drogen, Alkohol und anderen Medikamenten zogen gefährliche Erkrankungen nach sich.
Am 14. September 1965 lernte Jones in München auf einer After-Show-Party die als Fotomodell und Schauspielerin tätige Anita Pallenberg kennen. Das Paar gehörte in den folgenden zwei Jahren zu den glamourösesten Paaren der Popmusik. 1966 reisten Brian und Anita erstmals nach Marokko; weitere Reisen in das nordafrikanische Land sollten folgen. Als es zwischen Jones und Pallenberg immer öfter zu Eifersuchtsszenen kam, trennte sie sich schließlich im Frühjahr 1967 von ihm und wandte sich Keith Richards zu. Die völlig überraschende Trennung von seiner Dauerfreundin bedeutete für Brian Jones einen psychischen Schock, der sein seelisches Gleichgewicht zusätzlich schwer belastete.
Die letzten Auftritte mit den Stones hatte Jones im Mai 1968 beim Pollwinners Concert des New Musical Expressund beim Rock’n'Roll Circus der Rolling Stones im Dezember 1968.
Im Juni 1967 flog Brian Jones nach San Francisco und besuchte am 15. Juni 1967 das Monterey Pop Festival auf dem er den legendären Auftritt von Jimi Hendrix ankündigte.
Da die Rolling Stones seit 1967 nicht mehr auf Tournee waren, was wesentlich Jones’ desolatem Zustand zugeschrieben wurde, und Jones’ Anteile an den Studio-Aufnahmen stets weniger wurden, beschlossen die Stones, sich von ihrem früheren Leader zu trennen.
Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts fuhren am 8. Juni 1969 auf die Cotchford Farm und teilten Brian ihren Entschluss mit. Brian Jones akzeptierte ihn und nahm das Angebot der einmaligen Abfindungszahlung von 100.000 Pfund, sowie 20.000 Pfund jährlich an.
Am 2. Juli 1969 war der Bauunternehmer Frank Thorogood mit Freundin Janet Lawson bei Jones und Wohlin zu Besuch. Brian wollte mit Thorogood Differenzen wegen angeblich noch ausstehender Gelder für Umbauten auf der Cotchford Farm regeln. Man trank Wein und genoss das Dinner. Es war nach einem heißen Tag auch zu späterer Stunde noch sehr warm. Jones, Wohlin und Thorogood beschlossen, einige Runden im Swimmingpool zu schwimmen.
Wohlin verließ den Pool nach kurzer Zeit und kehrte zu Janet Lawson ins Haus zurück. Etwa 10-15 Minuten waren Brian Jones und Frank Thorogood allein im Pool. Als auch Thorogood in das Gebäude kam, um Zigaretten zu holen, bemerkte Janet Lawson aus dem Fenster, dass etwas mit Brian nicht stimmte. Anna Wohlin rannte hinaus und fand Brian Jones auf dem Boden des Swimmingpools liegend.
Er starb vermutlich unter Drogeneinfluss, als offizielle Todesursache wurde aber Tod durch Ertrinken angegeben. Bis heute halten sich allerdings Gerüchte, Jones sei ermordet worden.
Unterstützt wird die Mordtheorie durch den Film Stoned, in welchem Regisseur und Drehbuchautor Stephen Wolley, durch Zeugenaussagen bestärkt, die These vertritt, Jones sei von Thorogood ermordet worden. Im Abspann des Filmes wird erwähnt, dass Frank Thorogood 1993 auf seinem Sterbebett den Mord an Brian Jones gestanden habe.
Ein kostenloses Konzert der Rolling Stones am 5. Juli 1969 im Londoner Hyde Park, das schon vor Jones’ Tod geplant war, wurde zu einer Gedenkfeier an Brian Jones. Auf der Bühne stand ein großes Bild von ihm, Mick Jagger las aus Adonis von Percy Bysshe Shelley und die Rolling Stones ließen Hunderte weißer Schmetterlinge fliegen. Bei diesem Konzert vor 250.000 Fans trat erstmals Jones’ Nachfolger bei den Stones, Mick Taylor, live mit der Band auf.
Rolling Stones – Country Honk (1969 Hyde Park)
Brian Jones wurde auf dem Priory Road Cemetery in Prestbury, Gloucestershire, England bestattet.