Archiv für die Kategorie „Celebration“

Maria Callas (Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou) wurde am 2. Dezember 1923 in New York geboren und verstarb am 16. September 1977 in Paris. Die griechischstämmige Sopranistin gilt als die bedeutendste Opernsängerin italienischen Fachs des 20. Jahrhunderts.

Nach der Scheidung ihrer Eltern ging Maria Callas 1937 mit ihrer Mutter nach Athen wo sie bereits im Alter von nur 15 Jahren in Vaalleria Rusticana auftrat. Ab 1938 studierte sie Gesang am Konservatorium in Athen. Nach Ihrer Hochzeit mit dem Italiener Giovanni Battista Meneghini nahm sie die italienische Staatsbürgerschaft an.

Der Stimmumfang der Callas reichte vom a bis zum es³ und ermöglichte es ihr in den verschiedensten Rollen zu brillieren. Zu ihren bekanntesten Interpretationen gehören Cherubinis Medea, die Violetta in Verdis La Traviata und Bellinis Norma. Die Constanze aus der Entführung aus dem Serail ist die einzige von ihr präsentierte Mozart-Partie. Ihr besonderer Verdienst liegt aber in der Wiederbelebung der Belcanto-Opern Rossinis, Donizettis und Bellinis. Leider sind nur wenige Auftritte der Callas als Film dokumentiert. Hierzu gehört ihr Debüt in Paris 1958, beide Hamburg-Konzerte sowie die Konzerte in London Covent Garden. Die Wirkung ihrer Darstellungen ergibt sich jedoch nicht primär durch gesangstechnische Perfektion, sondern vielmehr durch ihre besondere Behandlung von Wort und Musik, sowie ihre Darstellungskraft.

In den 1950er Jahren hatte Maria Callas eine Liebesaffäre mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis. Diese Beziehung war ein gefundenes Fressen für alle Jet-Set-Gazetten und führte bei beiden zur Scheidung. Onassis heiratete anschließend Jacqueline Kennedy, wurde aber auch immer wieder in Begleitung mit Maria Callas gesehen.

Am 16. September 1977 starb Maria Callas mit 53 Jahren an Herzversagen in Paris, 36 Avenue Georges-Mandel. Nach ihrem Tod tauchte ein Foto von einem angeblich 1960 geborenen Sohn sowie eine in Mailand ausgestellte Geburtsurkunde auf. Zwar gab es Spekulationen über eine angebliche Vaterschaft von Onassis, diese konnte aber nicht bewiesen werden.

France Gall wurde (9. Oktober 1947 in Paris) als Isabelle Genevieve Marie Anne Gall geboren und ist den meisten durch ihren Nummer 1 Hit Ella elle l’a aus den 1980ern bekannt. Dabei reicht die Karriere von France Gall bereits weit in die 1960er und 1970er Jahre zurück.
Galls Vater Robert Gall schrieb Chansons für Charles Aznavour und Édith Piaf und unterstützt seine Tochter als diese bereits mit 15 Jahren ihr erstes Album aufnimmt. Die erste Single Ne sois pas si bête wurde ein voller Erfolg. Ihre junge Karriere wurde durch die Bekanntschaft mit dem Sänger und Songschreiber Serge Gainsbourg gefördert. Die Texte ihrer Lieder schienen unschuldig, waren jedoch voller erotischer Anspielungen.

1965 gewann France Gall mit dem von Gainsbourgs geschriebenen Lied Poupée de cire, poupée de son für Luxemburg den Eurovision Song Contest. Sie sang nur noch einen weiteren Titel von Gainsbourg und nahm in der Folge einige weitere, weniger beachtete Alben auf.

France Gall verließ Frankreich 1966, zog  nach Deutschland und nahm dort nun auf Deutsch gesungene Platten auf. 1968 erhielt sie eine goldene Schallplatte für die deutsche Version von A Banda. Im gleichen Jahr nahm sie mit Der Computer Nr. 3 am deutschen Schlager-Wettbewerb teil und belegte den dritten Platz.

France Gall – Der Computer No. 3

Ihren größten Erfolg in Deutschland hatte Gall jedoch ausgerechnet mit dem französischen Titel Ella elle l’a im Jahr 1988. Dieser Titel, der eine Hommage an Ella Fitzgerald ist, erreichte Platz 1 der deutschen Charts und war hierzulande erfolgreicher als in Frankreich wo Gall inzwischen wieder lebte und auch erfolgreich war.

Nach dem Tod ihrer erst 19-jährigen Tochter Pauline im Jahr 1997 zog sich Gall weitestgehend zurück. Ihr Mann, der Songschreiber Michel Berger, mit dem sie auch ihre zweite erfolgreiche Karriere in Frankreich hatte, starb bereits 1992 im Alter von nur 44 Jahren an einer Herzschwäche.

Harold Faltermeyer wurde am 5. Oktober 1952 in München geboren und wurde weltbekannt durch den Titelsong Axel F. zum Film Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy. Hierfür erhielt er auch einen Grammy.

Human Beat Box Version von Axel F.

Harold Faltermeyer – Axel F. OST

Neben vielen weiteren Soundtracks für deutsche und internationale Kinofilme hat Faltermeyer auch die Titelmelodie für Wetten Dass… und das Album Behaviour von den Pet Shop Boys produziert.

Bryan Ferry (26. September 1945 in England)  gründete 1971 mit mehreren Musikern, darunter auch Brian Eno die Glamour Rockband Roxy Music. Obwohl Eno bereits 1973 die Band nach Streitigkeiten mit Ferry wieder verließ, wirkte er 1975 anfangs noch in dem von Ferry initierten Projekt 801 mit.  Auch Ferry hatte 1973 angefangen neben der Band an einer Solokarriere zu arbeiten.  1976 erfolgte dann die vorläufige Trennung von Roxy Music ehe man sich 1978 noch einmal zusammenfand und in der Folge 3 Studioalben veröffentlichte. Nach einer Tour im Jahr 1982 löste Ferry die Band ein zweites Mal auf.

Roxy Music – Love Is The Drug

Nach fast 20 Jahren kam es im Jahr 2001 erneut zu einer Wiedervereinigung der Band für eine Welttournee. Die Mitglieder Phil Manzanera, Andy Mackay und Paul Thompson wurden durch Gastmusiker, wie den Gitarristen Chris Spedding ergänzt. Mit diesem arbeitete Ferry bereits in der Vergangenheit zusammen. 2005 trat die Band auch auf dem weltweit im Fernsehen übertragenen Live 8 Konzert auf.
Seit 2008 arbeitet man bereits an einem neuen Album, an diesem ist auch Brian Eno wieder beteiligt.

Ihren einzigen Nummer 1 Hit hatte Roxy Music mit dem Tributesong Jealous Guy von John Lennon, den sie als Tribut zu seinem Tod live auf einem Konzert spielten und anschließend auf Platte aufnahmen. Eine viel gelobte Live Veröffentlichung die seit 2001 auch auf DVD erhältlich ist, ist die Aufnahme aus dem Bremer Musikladen im Jahr 1974.

Roxy Music – Jealous Guy

Zu den erfolgreichsten Soloalben von Bryan Ferry gehört das Album Taxi, das in England Platz 2 der Charts erreichen konnte. Die meisten seiner Alben erreichten die Top10 in England, international reichte es meist nur für die Top100. Im Jahr 2000 entkam Ferry nur knapp einer Flugzeugkatastrophe in Kenia. Ein Mann hatte das Flugzeug in seine Gewalt gebracht, konnte aber beim Sturzflug noch überwältigt werden.

Der ehemalige Stürmer der N11 hat heute Geburtstag und wird 54 Jahre alt. Auf den Song von Alan & Denise verzichte ich an dieser Stelle aber dann doch lieber ;-)

Gloria Estefan wurde als Gloria Maria Mialgrosa Fajardo am 1. September 1957 in Havanna, Kuba als Tochter eines Leibwächters des Dikatoren Fulgencio Batista geboren.
Während der Revelution flohen die Eltern in die USA und ließen sich in Miami nieder. Auf einer Hochzeitsfeier lernte die damals 18 Jährige ihren späteren Mann, den Musiker Emilio Estefan und die Band-Kollegen der Miami Latin Boys kennen. Sie schloss sich der Band an, die sich dann Miami Sound Machine nannte.

1984 hatte die Band mit dem Dr. Beat einen großen, internationalen Erfolg. Ein Jahr später wurde dieser mit Conga sogar noch übertrumpft.

Mit den Erfolgen der Alben Let It Loose und Cuts Both Ways wurde aus Miami Sound Machine, Gloria Estefan & Miami Sound Machine. Ab 1989 begann die Solo-Karriere bei der aber immer noch Musiker der Miami Sound Machine in wechselnder Zusammenstellung die Band stellten.

Am 20. März 1990 wurde Estefan bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und erholte sich nur sehr langsam von den Unfallfolgen. Ihre Erfahrung verarbeitete sie anschließend in dem Album Into the Light.

1993 kam dann mit Mi Tierra, einem Album mit rein spanischsprachigen Titeln, der absolute Durchbruch: über acht Millionen verkaufte Exemplare weltweit und ein Grammy. An den Erfolg konnte sie 1995 noch einmal mit Abriendo Puertas anknüpfen, wofür sie ihren zweiten Grammy erhielt. Gleichzeitig hatte sie aber auch immer wieder mit englischsprachigen Titeln Erfolge vorzuweisen, die allerdings in Europa immer weniger Beachtung fanden.

Michael Jackson – Werbung für die This Is It Tour

Cynthia Ann Stephanie Lauper, besser bekannt als Cyndi Lauper wurde 22. Juni 1953 in New Yor City geboren und hatte ihre größten Erfolge in der Mitte der 1980er Jahre mit Titeln wie: Girls Just Want to Have Fun, Time After Time, All Through the Night und True Colors. Das Einbetten der Videos von Cindy Lauper ist leider nicht möglich, darum hier ein paar Links:

Cindy Lauper – Time After Time
Cindy Lauper – Time After Time (recht guter Remix)
Cindy Lauper – Girls Just Wanna Have Fun

In Deutschland ist es schon kurz nach Laupers Erfolgen in den 1980er Jahren wieder sehr ruhig geworden, ihre Alben nach 1995 erreichten keine Chart-Platzierungen mehr.

Cindy Lauper @ wikipedia