Archiv für die Kategorie „Celebration“

Ian Gillan (19. August 1945) ist den meisten als Sänger der Hardrockband Deep Purple ein Begriff.  Den wenigsten ist aber bekannt, das Gillan ohne je Unterricht genommen zu haben, die Sopranstimme im Kirchenchor sang :-)

In den frühen 1960er Jahren trat Gillan unter den verschiedensten Künstlernamen wie Jess Thunder, Jess Gillan und Garth Rockett auf.  Ende Mai 1965 stieg Ian Gillan bei der Band Episode Six ein, deren Bassist Roger Glover war. Mit Episode Six ging Gillan auch ins Studio und unterzeichnete einen Plattenvertrag. Im Juli 1969 verließ Gillan Episode Six um als Sänger bei Deep Purple einzusteigen. Roger Glover begleitete ihn und wurde neuer Bassist dieser Band. In dieser Besetzung entstanden für das Hard Rock-Genre wegweisende Alben wie: Deep Purple in Rock, Fireball und Machine Head sowie Who Do We Think We Are. Auch der wohl bekannteste Deep Purple Song entstammt einem dieser Alben. Smoke On The Water vom Album Machine Head.

David Crosby (14. August 1941 in LA, Kalifornien) war Gründungsmitglied der Byrds und Crosby, Stills and Nash, bzw. später Crosby, Stills, Nash and Young.

Crosby gehört mit Roger McGuinn und Gene Clark zu den Gründungsmitgliedern der Byrds. Nach Streitereien wurde er jedoch gefeuert und gründete mit den ebenfalls bereits erfolgreichen Musikern Stephen Stills und Graham Nash die Gruppe Crosby, Stills & Nash. Zu den erfolgreichsten Titeln der Band gehört auch das von Crosby geschriebene Wooden Ships vom gleichnamigen Album.

Nach einer Tournee im Jahr 1971 trennten sich CSNY wegen persönlicher Streitigkeiten, in der Folge konzentrierten sich alle vier Mitglieder auf Solo-Projekte. Zwischen 1972 und 1977 nahm Crosby jedoch auch regelmäßig Alben mit Graham Nash als Duo auf.

In den 1980er-Jahren geriet Crosbys Karriere durch massive Drogenprobleme ins Stocken und kam 985 zum Tiefpunkt als er wegen eines Rauschgiftvergehens fast ein Jahr im Gefängnis verbringen musste. Nach einem erfolgreichen Entzug ging Crosby erneut mit Stills, Nash und Young ins Studio, um das Album American Dream aufzunehmen.

Im März 2004 wurde Crosby nach einem Konzert wegen Waffen- und Marihuanabesitzes festgenommen und noch am selben Tag angeklagt. Weil er sich schuldig bekannte, illegal Waffen besessen zu haben, wurde er nur zu einer Geldstrafe von 5.000 Dollar verurteilt.

David Crosby ist als Mitglied der Byrds und von Crosby, Stills & Nash (1997) in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden.

Mark Freuder Knopfler (12. August 1949 in Glasgow) ist ein britischer Musiker und war Kopf und Gründer der Rock- und Popgruppe Dire Straits. Mit insgesamt etwa 115 bis 120 Millionen verkauften Tonträgern zählt er zu den „best-selling music artists“ der Musikgeschichte. Dabei brachte es alleine das Album Brothers in Arms auf über 30 Millionen Verkäufe. Im Rahmen seiner Solokarriere schrieb Mark Knopfler auch Musik für mehrere Filme.

 

Les Humphries (10. August 1940 in London bis 26. Dezember 2007) der mit bürgerlichem Namen eigentlich John Leslie Humphreys heißt, war ein englischer Popmusiker der in Deutschland mit der Gruppe Les Humphries Singers bekannt wurde und ab Anfang der 1970er Jahre rund 50 Millionen Tonträger verkaufte.

Bereits im Alter von13 Jahren trat er in das Musikkorps der britischen Marine ein und hatte 5 Jahre später sein erstes musikalisches Highlight, als er der Königin-Mutter im Buckingham Palast am Klavier vorspielen durfte. 1968 trat Humphries als Organist in Achim Reichels Band The Wonderland ein und spielte anschließend Summerset ehe er 1970 zusammen mit Henner Hoier die Gruppe Les Humphries Singers, gründete und sehr bekannte Hits wie Promised Land, Mexico, Kansas City und Mama Loo hatte. Zu den Les Humphries Singers gehörte auch Jürgen Drews. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist die Titelmelodie der Krimiserie Derrick.

1972 heiratete er die Schlagersängerin Dunja Rajter. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, die Ehe wurde 1976 wieder geschieden. Les Humphries setzte sich aufgrund von Steuerschulden in seine englische Heimat ab und kehrte erst nach der Verjährung dieses Delikts nach Deutschland zurück. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Humphries sehr zurückgezogen.

Les Humphries starb im Alter von 67 Jahren am 26. Dezember 2007 an einem Herzinfarkt im Krankenhaus in Basingstoke, England.

Kurtis Blow (eigentlich Kurtis Walker) (9. August 1959 in Harlem) gilt als einer der Pioniere des Rap und hatte seinen bekanntesten Hit mit The Breaks  aus dem Jahr 1980. Auf dem Album Kingdom Blow von 1986 ist auch Bob Dylan zu hören.

Kurtis Blow begann seine Karriere  zunächst als Breakdancer ehe er über das DJing zum Rap kam. Als einer der ersten Rapper nahm Blow 1980 ein komplettes Album bei einer größeren Plattenfirma auf. 1983 wurde er Produzent von Run DMC und der Band Fat Boys.

Maria Callas (Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou) wurde am 2. Dezember 1923 in New York geboren und verstarb am 16. September 1977 in Paris. Die griechischstämmige Sopranistin gilt als die bedeutendste Opernsängerin italienischen Fachs des 20. Jahrhunderts.

Nach der Scheidung ihrer Eltern ging Maria Callas 1937 mit ihrer Mutter nach Athen wo sie bereits im Alter von nur 15 Jahren in Vaalleria Rusticana auftrat. Ab 1938 studierte sie Gesang am Konservatorium in Athen. Nach Ihrer Hochzeit mit dem Italiener Giovanni Battista Meneghini nahm sie die italienische Staatsbürgerschaft an.

Der Stimmumfang der Callas reichte vom a bis zum es³ und ermöglichte es ihr in den verschiedensten Rollen zu brillieren. Zu ihren bekanntesten Interpretationen gehören Cherubinis Medea, die Violetta in Verdis La Traviata und Bellinis Norma. Die Constanze aus der Entführung aus dem Serail ist die einzige von ihr präsentierte Mozart-Partie. Ihr besonderer Verdienst liegt aber in der Wiederbelebung der Belcanto-Opern Rossinis, Donizettis und Bellinis. Leider sind nur wenige Auftritte der Callas als Film dokumentiert. Hierzu gehört ihr Debüt in Paris 1958, beide Hamburg-Konzerte sowie die Konzerte in London Covent Garden. Die Wirkung ihrer Darstellungen ergibt sich jedoch nicht primär durch gesangstechnische Perfektion, sondern vielmehr durch ihre besondere Behandlung von Wort und Musik, sowie ihre Darstellungskraft.

In den 1950er Jahren hatte Maria Callas eine Liebesaffäre mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis. Diese Beziehung war ein gefundenes Fressen für alle Jet-Set-Gazetten und führte bei beiden zur Scheidung. Onassis heiratete anschließend Jacqueline Kennedy, wurde aber auch immer wieder in Begleitung mit Maria Callas gesehen.

Am 16. September 1977 starb Maria Callas mit 53 Jahren an Herzversagen in Paris, 36 Avenue Georges-Mandel. Nach ihrem Tod tauchte ein Foto von einem angeblich 1960 geborenen Sohn sowie eine in Mailand ausgestellte Geburtsurkunde auf. Zwar gab es Spekulationen über eine angebliche Vaterschaft von Onassis, diese konnte aber nicht bewiesen werden.

France Gall wurde (9. Oktober 1947 in Paris) als Isabelle Genevieve Marie Anne Gall geboren und ist den meisten durch ihren Nummer 1 Hit Ella elle l’a aus den 1980ern bekannt. Dabei reicht die Karriere von France Gall bereits weit in die 1960er und 1970er Jahre zurück.
Galls Vater Robert Gall schrieb Chansons für Charles Aznavour und Édith Piaf und unterstützt seine Tochter als diese bereits mit 15 Jahren ihr erstes Album aufnimmt. Die erste Single Ne sois pas si bête wurde ein voller Erfolg. Ihre junge Karriere wurde durch die Bekanntschaft mit dem Sänger und Songschreiber Serge Gainsbourg gefördert. Die Texte ihrer Lieder schienen unschuldig, waren jedoch voller erotischer Anspielungen.

1965 gewann France Gall mit dem von Gainsbourgs geschriebenen Lied Poupée de cire, poupée de son für Luxemburg den Eurovision Song Contest. Sie sang nur noch einen weiteren Titel von Gainsbourg und nahm in der Folge einige weitere, weniger beachtete Alben auf.

France Gall verließ Frankreich 1966, zog  nach Deutschland und nahm dort nun auf Deutsch gesungene Platten auf. 1968 erhielt sie eine goldene Schallplatte für die deutsche Version von A Banda. Im gleichen Jahr nahm sie mit Der Computer Nr. 3 am deutschen Schlager-Wettbewerb teil und belegte den dritten Platz.

France Gall – Der Computer No. 3

Ihren größten Erfolg in Deutschland hatte Gall jedoch ausgerechnet mit dem französischen Titel Ella elle l’a im Jahr 1988. Dieser Titel, der eine Hommage an Ella Fitzgerald ist, erreichte Platz 1 der deutschen Charts und war hierzulande erfolgreicher als in Frankreich wo Gall inzwischen wieder lebte und auch erfolgreich war.

Nach dem Tod ihrer erst 19-jährigen Tochter Pauline im Jahr 1997 zog sich Gall weitestgehend zurück. Ihr Mann, der Songschreiber Michel Berger, mit dem sie auch ihre zweite erfolgreiche Karriere in Frankreich hatte, starb bereits 1992 im Alter von nur 44 Jahren an einer Herzschwäche.

Harold Faltermeyer wurde am 5. Oktober 1952 in München geboren und wurde weltbekannt durch den Titelsong Axel F. zum Film Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy. Hierfür erhielt er auch einen Grammy.

Human Beat Box Version von Axel F.

Harold Faltermeyer – Axel F. OST

Neben vielen weiteren Soundtracks für deutsche und internationale Kinofilme hat Faltermeyer auch die Titelmelodie für Wetten Dass… und das Album Behaviour von den Pet Shop Boys produziert.