Archiv für die Kategorie „Memoriam“
Michael Joseph Jackson (29. August 1958 - 25. Juni 2009)
Erst heute habe ich die Meldung vernommen, das Bobby Hebb am 3. August 2010 an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben ist. Der 72-jährige Musiker ist vor Allem durch seinen Welthit Sunny bekannt geworden. Arte erinnert in diesem Video an die Geschichte der Entstehung von Sunny.
Minnie Riperton (8. November 1947 – 12. Juli 1979), die “Lady with the high voice” starb 1979 bereits im Alter von nur 31 Jahren an Brustkrebs. Der Song Loving You von ihrem zweiten Album wurde als vierte Single ausgekoppelt und war eigentlich so etwas wie der letzte Versuch. Die Plattenfirma Epic wollte nach dem mäßigen Erfolg der ersten drei Auskopplungen bereits mit der Arbeit am nächsten Album beginnen.
Das Album Perfect Angel wurde von Stevie Wonder produziert und erreichte nach dem Erfolg von Loving You noch Platinstatus. Der Song ist Ripertons Tocher Maya gewidmet.
The ORB haben Ripertons Loving You in ihrem genialen 19 Minuten Track A Huge Ever Growing Pulsating Brain That Rules From The Centre Of The Ultraworld zitiert.
54 Minute Tribute Michael Jackson Mix by DJ Ayres
Der King of Pop Michael Jackson (29. August 1958 in Gary, Indiana – † 25. Juni 2009 in Los Angeles, Kalifornien) ist tot!
Bildquelle: National Archives and Records Administration (ARC Identifier: 198548)
Heute vor 5 Jahren starb mit Ray Charles einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Musiker. (Bildquelle: Lysippos)
Ray Charles – Georgia On My Mind
John Whitehead, dessen Geburtag nicht bekannt ist, wurde am 11. Mai 2004 in Philadelphia von Unbekannten durch einen Genickschuss getötet. Mit seinem Freund Oemidd Johnson arbeitete er an einem Auto hinter seinem Haus als zwei Männer das Feuer auf die Whitehead und Johnson eröffneten.
Bekannt wurde Whitehead durch seine Zusammenarbeit mit Gene McFadden. Zusammen schrieben die beiden zahlreiche Hits für Philly Internation Records und waren so wegbereitend für den Philly-Sound. Die bekannteste Nummer erschien sogar unter dem Namen des Duos McFadden & Whitehead. Es handelt sich um die Philly-Hymne Ain’t No Stoppin’ Us, die sich mehr als 8 Millionen mal verkaufte und einige Male gecovert wurde.
Die Jazz-Legende Edward Kennedy “Duke” Ellington (29. April 1899 – †24. Mai 1974) wäre heute 110 Jahre alt geworden. Ellington der in Washington geboren wurde zählt zu den einflussreichsten Musikern dieses Genres. Bereits als 7-jähriger erhielt er Klavierunterricht von seiner Mutter, konnte sich aber nicht dafür begeistern. Als er mit 14 Jahren den Pianisten Harvey Brooks hörte erwachte sein Interesse an der Musik und er began wieder zu spielen.
Den Spitznamen Duke (Herzog) erhielt er bereits zu Schulzeiten weil er durch seine gute Erziehung eine vornehme Ausstrahlung hatte. Seine Eltern waren zwar aus einfachen Verhältnisse, erzogen ihre Kinder jedoch wie es in gutbürgerlichen Häusern üblich war.
Anfang der 1920er Jahre genoss Ellington einen guten Ruf in der lokalen Musikszene und war bereits als Bandleader erfolgreich in New York tätig. Als King Oliver den bekannten Cotton Club verließ, wurde Ellington der Job als Hausband im damals renommiertesten Nachtclub New Yorks angeboten. Nach und nach wurde aus den ehemaligen Washingtonians das Duke Ellington Orchestra. Durch die regelmäßigen Radioübertragungen vom Cotton Club, erreichte die Band nationale Bekanntheit.
Als Ellington den Cotton Club 1931 verließ, war er einer der bekanntesten Afro-Amerikaner und produzierte für Schallplattenfirmen und Filmstudios.
Im Sommer 1933 startete das Duke Ellington Orchester auf seine erste Europatournee, es folgten zahlreiche Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa, sowie eine Welttournee in den 1960er Jahren.
Ellington nahm jedoch nicht nur mit seinem Orchester, sondern auch mit eher zur künstlerischen Avantgarde des Modern Jazz zählenden Musikern wie John Coltrane und Charles Mingus Alben auf.
Beeinflusst durch den Pianisten, Arrangeur, und Komponisten Billy Strayhorn, den Ellington Ende der 1930er Jahre kennenlernte und in sein Orchester aufnahm begann Ellington gezielt für die unterschiedlichen Stimmen seines Orchesters zu arrangieren, und zu komponierten.
Das am häufigsten mit dem Ellington-Orchester in Verbindung gebrachte Stück Take The A-Train stammt auch nicht, wie häufig angenommen von Duke, sondern von Billy Strayhorn. Ellington und Strayhorn verband eine lebenslange, enge Freundschaft.
Selbst als Musiker ihn verließen und die Popularität des Swings zurück ging, fand Ellington neue Formen, Anknüpfungen und Sidemen. In seinem Spätwerk komponierte er häufig in längeren Formen, wobei er sich an klassischer Musik orientierte, wie sein Black, Brown and Beige, Such Sweet Thunder, basierend auf William Shakespeare, sowie die Bigband-Fassung der Peer-Gynt-Suite zeigen.
1969 erhielt er aus der Hand von US-Präsident Richard Nixon für sein Lebenswerk die Presidential Medal of Freedom.
Duke Ellington starb am 24. Mai 1974 an einer Lungenentzündung und wurde auf dem Woodlawn-Friedhof im New Yorker Stadtteil Bronx beigesetzt.

