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Celebration: Klaus Doldinger

By | Mai 12th, 2009|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Klaus Doldinger

Einige der Werke vom Komponisten und Trompeter Klaus Doldinger (12. Mai 1936) kennt jeder. Zum Beispiel die bekannte Titel-Melodie vom Tatort die er im Jahre 1970 schrieb. Ein Jahr später gründete Doldinger die Band Passport mit Udo Lindenberg am Schlagzeug und veröffentlichte in unterschiedlicher Besetzung 28 Alben bei Atlantic.

Nebenbei widmete sich Doldinger weiter der Komposition von Filmmusiken, der Soundtrack zum Film Das Boot machte ihn schließlich auch außerhalb der Jazz-Landschaft weltbekannt.

Weitere Filmmusiken schrieb er für Die Unendliche Geschichte, Ein Fall Für Zwei, den Tatort und die Pro7 Krimiserie Alles Ausser Mord. Leider ist dieser -zugegebenermaßen kurze- Titel aber bisher auf keiner CD erschienen.

Es ergibt sich fast von selbst, dass Klaus Doldinger unzählige Preise und Auszeichnungen erhalten hat. Hierzu gehören der Deutsche Schallplattenpreis, der Echo sowie unter anderem das Bundesverdientskreuz 1. Klasse.

Bereits in den 1960er Jahren wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt New Orleans verliehen. Hier spielte er zu dieser Zeit im legendären Birdland mit seiner Band Klaus Doldinger Quartett.

Klaus Doldinger Offizielle Homepage
Klaus Doldinger @ wikipedia

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Celebration: Duke Ellington †

By | April 29th, 2009|Celebration, Memoriam|Kommentare deaktiviert für Celebration: Duke Ellington †

Die Jazz-Legende Edward Kennedy „Duke“ Ellington (29. April 1899 – †24. Mai 1974) wäre heute 110 Jahre alt geworden. Ellington der in Washington geboren wurde zählt zu den einflussreichsten Musikern dieses Genres. Bereits als 7-jähriger erhielt er Klavierunterricht von seiner Mutter, konnte sich aber nicht dafür begeistern. Als er mit 14 Jahren den Pianisten Harvey Brooks hörte erwachte sein Interesse an der Musik und er began wieder zu spielen.

Duke Ellington & Orchester

Den Spitznamen Duke (Herzog) erhielt er bereits zu Schulzeiten weil er durch seine gute Erziehung eine vornehme Ausstrahlung hatte. Seine Eltern waren zwar aus einfachen Verhältnisse, erzogen ihre Kinder jedoch wie es in gutbürgerlichen Häusern üblich war.

Anfang der 1920er Jahre genoss Ellington einen guten Ruf in der lokalen Musikszene und war bereits als Bandleader erfolgreich in New York tätig. Als King Oliver den bekannten Cotton Club verließ, wurde Ellington der Job als Hausband im damals renommiertesten Nachtclub New Yorks angeboten. Nach und nach wurde aus den ehemaligen Washingtonians das Duke Ellington Orchestra. Durch die regelmäßigen Radioübertragungen vom Cotton Club, erreichte die Band nationale Bekanntheit.
Als Ellington den Cotton Club 1931 verließ, war er einer der bekanntesten Afro-Amerikaner und produzierte für Schallplattenfirmen und Filmstudios.

Im Sommer 1933 startete das Duke Ellington Orchester auf seine erste Europatournee, es folgten zahlreiche Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa, sowie eine Welttournee in den 1960er Jahren.
Ellington nahm jedoch nicht nur mit seinem Orchester, sondern auch mit eher zur künstlerischen Avantgarde des Modern Jazz zählenden Musikern wie John Coltrane und Charles Mingus Alben auf.
Beeinflusst durch den Pianisten, Arrangeur, und Komponisten Billy Strayhorn, den Ellington Ende der 1930er Jahre kennenlernte und in sein Orchester aufnahm begann Ellington gezielt für die unterschiedlichen Stimmen seines Orchesters zu arrangieren, und zu komponierten.

Das am häufigsten mit dem Ellington-Orchester in Verbindung gebrachte Stück Take The A-Train stammt auch nicht, wie häufig angenommen von Duke, sondern von Billy Strayhorn. Ellington und Strayhorn verband eine lebenslange, enge Freundschaft.

Duke Ellington & Orchester

Selbst als Musiker ihn verließen und die Popularität des Swings zurück ging, fand Ellington neue Formen, Anknüpfungen und Sidemen. In seinem Spätwerk komponierte er häufig in längeren Formen, wobei er sich an klassischer Musik orientierte, wie sein Black, Brown and Beige, Such Sweet Thunder, basierend auf William Shakespeare, sowie die Bigband-Fassung der Peer-Gynt-Suite zeigen.

1969 erhielt er aus der Hand von US-Präsident Richard Nixon für sein Lebenswerk die Presidential Medal of Freedom.

Duke Ellington starb am 24. Mai 1974 an einer Lungenentzündung und wurde auf dem Woodlawn-Friedhof im New Yorker Stadtteil Bronx beigesetzt.

Duke Ellington & Orchester

15:56 15:56

RadioTipp: Gu’s Home Diggin‘

By | April 22nd, 2009|Bremen & so|Kommentare deaktiviert für RadioTipp: Gu’s Home Diggin‘

Heute Abend ab 22.00 Uhr gibt es in Bremen per Antenne, Kabel und Internet die Sendung Home Diggin‘ mit DJ Gu zu hören. In der Radioshow dreht sich alles um Funk, Soul, Jazz und Hiphop mit Tracks von DJ Premier, No Concept, Whitefield Brothers, Black Heat, The Dapps, K-Solo, und vielen weiteren unveröffentlichten und raren Vinylhighlights.

Via Internet: radioweser.tv/index.php?id=33&L=1
Via Kabel: Bremen: 101,85 MHz, Oldenburg: 98,25 MHz, Verden: 107,6 MHz
Via Antenne: 92,5 MHz

16:28 16:28

Celebration: Anita Baker

By | Januar 26th, 2009|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Anita Baker

Anita Baker (26. Januar 1958) wurde im vergangenen Jahr erst 50 Jahre alt. Man hat doch irgendwie das Gefühl es würde sie schon immer im Musikbiz geben. Ihren Durchbruch hatte Baker 1985/1986 mit dem Album Rapture und der ausgekoppelten Single Sweet Love. Die Platte Rapture wurde mit Platin und einem Grammy ausgezeichnet.

Anita Baker – Sweet Love

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12:55 12:55

Celebration: Henry „Hank“ Jones

By | Juli 31st, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Henry „Hank“ Jones

Eine echte Jazz-Legende wird am heutigen Tag 90 Jahre alt. Henry „Hank“ Jones (31. Juli 1918) in Vicksburg, Mississippi als ältester von drei Brüdern geboren, hat im Laufe seiner Karriere bei allen großen Jazz-Labels gearbeitet und an der Seite bedeutender Musiker gespielt. Unerwähnt dürfen an dieser Stelle auch nicht seine beiden bereits verstorbenen Brüder Chad Jones und Elvin Jones bleiben.

Salena Jones & Hank Jones – Cheek To Cheek

1966 wurde Jones der erste Pianist des Thad Jones/Mel Lewis-Orchesters. Gleichzeitig war er Mitglied des Great Jazz Trio. In der Zeit zwischen den 1970er und 1980er Jahren hat Jones überwiegend, aber nicht ausschließlich solo gearbeitet und in dieser Zeit die meisten seiner Alben mit dem Hank Jones Trio veröffentlicht.

Salena Jones ist nicht mit den Jones Brüdern verwandt, es handelt sich um einen Künstlernamen von Joan Elizabeth Shaw.

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Celebration: Don Ellis

By | Juli 25th, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Don Ellis

Don Ellis (25. Juli 1934 – 17. Dezember 1978) war ein amerikanischer Musiker der den Jazz geprägt durch seine komplexen Rhythmen und Taktarten geprägt hat.

Als Bandleader brachte er den Jazz in den kompliziertesten Formen durch einfallsreiche Arrangements auch dem Mainstream-Publikum näher. Anfang der 1970er Jahre experimentierte er als einer der ersten Jazz-Künstler mit elektronischen Instrumenten und testete auch immer wieder neue Zusammenstellungen der Band. Damit Trompeter in der Lage waren auch Vierteltöne zu spielen, erfand er eine Trompete mit vier Ventilen.

Am 17. Dezember 1978 starb Ellis, der mit bürgerlichem Namen Donald Johnson Ellis hieß in Folge eines Schlaganfalls.

10:44 10:44

Celebration: Vikki Carr

By | Juli 19th, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Vikki Carr

Die in El Paso, Texas geborene Vikki Carr (19. Juli 1941) ist bereits seit 1963 erfolgreich im Musikbusiness und hat mehr als 30 Alben veröffentlicht.

Vikki Carr – It Must Be Him

Obwohl Carr in den verschiedensten Musikrichtungen wie Jazz, Pop und Country zu Hause ist, kann man sie auch als englischsprachige Schlagersängerin bezeichnen, ohne das man ihr damit einen Makel anhängen würde.

11:37 11:37

Celebration: Ramsey Lewis

By | Mai 27th, 2008|Celebration|Kommentare deaktiviert für Celebration: Ramsey Lewis

Ramsey Lewis (27. Mai 1935) ist ein bekannter und erfolgreicher Jazz-Pianist, der bereits seit über 50 Jahren erfolgreich ist. In seiner Band, dem Ramsey Lewis Trio hat Ende der 1960er Jahre auch das Multitalent Maurice White (Earth, Wind And Fire) am Schlagzeug gespielt.

Ramsey Lewis Live