Artikel-Schlagworte: „king“

James Brown ist tod

In seiner über 50-jährigen Karriere hat die Musik von James Brown tausende Musiker und ganze Genres geprägt wie es keinem anderen gelingen konnte.

Ende der 90er Jahre bin ich selbst in den Genuss einer Bühnenshow von Mr. Dynamite, dem Godfather of Soul gekommen. Im Rahmen einer Black Beat Night mit mehreren Black Music Acts war auch James Brown angekündigt.

An die anderen Acts an diesem Abend erinnere ich mich nicht mehr, nur daran, daß James Brown erst nach über 1-stündiger Verspätung auf die Bühne kam und schon einige Besucher die Geduld und die Halle verlassen hatten weil sie der Meinung waren:

“Das wäre eine Frechheit”.

Laut Aussagen die verbreitet wurden, war der Tourbus auf der Autobahn in einen Stau geraten. Alle die damals gegangen sind, haben eine wirklich coole Show versäumt!

Dieser Auftritt mit einer eher durchschnittlichen Band im Hintergrund war nicht nur das Highlight an diesem Abend, sondern war einer der besten Live-Auftritte an die ich mich erinnern kann. Soul Power war hier nicht nur eine Attidüde sondern Kind of Living. Nicht umsonst gilt das Live-Album “Live at the Apollo” als ein Meilenstein der Musikgeschichte.

Titel wie I Feel Good, Sex Machine, Soul Power, und It’s A Man’s, Man’s, Man’s World oder Say It Loud I’m Black And I’m Proud fallen sicher vielen sofort ein.

Die Rythmen von Funky Drummer und die Bläsersätze aus vielen anderen Songs, gespielt von Pee Wee Ellis, Maceo Parker und Fred Wesley finden sich in unzähligen Rap und HipHop Scheiben wieder und haben einzelne Musiker der “Band” ebenso zu bekannten Solo-Künstlern werden lassen, wie zahlreiche seiner Background-Sängerinnen. Neben Lyn Collins z.B. auch Vicky Anderson und Martha High.


Es handelt sich bei diesem Beitrag um einen alten Beitrag der aus meinem bisherigen Blog übernommen wurde.