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Die S.O.S. Band gehört zu den bekannteren Bands der 1980er Jahre und hatte mehrere Top 10 Hits in den internationalen Charts und Top-50 Hits in Deutschland. Ihr erstes Konzert gab die Band nach eigenen Angaben in “Santa Monica” und so nannte man sich zunächst auch, ehe der erste Songwriter der Band Sigidi Abdullah den Namen S.O.S. Band vorschlug.
S.O.S. hat in diesem Fall nichts mit dem Notfallsignal zu tun, sondern bedeutet: Sounds of Success.
Der Sound der S.O.S. Band wurde durch das erfolgreiche Produzenten-Team Jimmy Jam und Terry Lewis geprägt. Diese zeichneten sich in den 1980er Jahren für mehrere erfolgreiche R&B Acts wie Alexander O’Neal, Cherelle und Change aus.
Jimmy Jam und Terry Lewis, die auch heute noch zu den einflussreichsten Größen im R&B gehören, waren von Prince zu Warner Brothers geholt worden, als dieser Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre als Creative Art Director bei Warner für die Akquisation neuer Künstler und Bands verantwortlich war. In der Band The Time spielten die beiden mit anderen, später auch solo erfolgreichen Künstlern wie Morris Day, Jesse Johnson und Jellybean Johnson. Mit Morris Day waren Jam & Lewis als Flyte Tyme zusammen mit Prince auch auf Tour.
Als Jam & Lewis nach den Arbeiten am S.O.S. Band Album On The Rise wegen eines Schneesturms nicht rechtzeitig zu einer Tour von The Time zurückkamen und einen Auftritt verpassten, wurden sie von Prince gefeuert und kamen erst im Jahr 1990 noch einmal für das Album Pandemonium mit The Time zusammen. Zu den 50. Grammy Awards kamen The Time erneut zusammen und spielten ein Medley bei dem auch Rihanna auftrat. Lewis ist seit einigen Jahren Vorsitzender der National Academy of Recordings and Sciences, die die Grammy veranstaltet.
Für Jam & Lewis, sowie die S.O.S. Band erwies sich das Album The Rise als großer Erfolg mit ihrem bis heute erfolgreichsten Hit Just Be Good To Me.
Die erfolgreichste Single in Deutschland war 1986 The Finest, die es bis auf Platz 26 der deutschen Singlecharts brachte. Zu hören ist hier auch Alexander O’Neal. Als 1987 Lead-Sängerin Mary Davis die Band verlies, verlies auch der Erfolg die Band. Die nachfolgenden zwei Alben waren Flops und nach der Rückkehr von Davis im Jahr 1994 kam es zu keiner Veröffentlichung mehr. Live ist die S.O.S. Band jedoch häufig Live unterwegs und tritt dabei im Rahmen von so genannten Black Beat Nights oder als Band Solo auf.
Als Flyte Tyme Productions haben James Samuel „Jimmy Jam“ Harris III. und Terry “Steven” Lewis auch Alben mit Janet Jackson produziert und erhielten 1986 für Janets Album Control den Grammy als Producer of the Year.
Die Erfolge mit der S.O.S. Band und Janet Jackson brachten den beiden nicht nur Preise sondern auch immer neue Aufträge als Produzenten und Songschreiber. Human League verschafften sie mit Human den größten Hit ihrer Karriere und verhalfen unzähligen R&B Stars zu internationalem Erfolg.
Eine Auswahl von Künstlern mit denen sie zusammengearbeitet haben: Jordan Knight, Michael Jackson, Boyz II Men, Usher, Mary J. Blige, Mariah Carey, Prince, Spice Girls, Vanessa Williams, George Michael, Melanie B, Rod Stewart, Kelly Price, Gwen Stefani, New Edition, Eric Benet, Pia Zadora, Morrison Slick, The Whispers, Shalamar, BabyFace und viele, viele weitere.
Flytetyme Homepage
Liste mit Songs von Jam & Lewis
Das Prince sich nur sehr schwer mit der Verbreitung seiner Arbeit im WordWideWeb anfreunden kann, ist mir nicht erst seit meinem Besuch seiner 3121 Tour in London bekannt. Den meisten Besuchern des Konzerts wurden Foto-Handys abgenommen damit keine Aufnahmen auf YouTube und Co landen.
Meine Vermutung, dass nur wenige Stunden nach dem Konzert trotzdem unzählige Videos von den 21 Konzertnächten online sein werden, wurde schnell wiederlegt. Nichts war zu finden. Der Grund ist recht einfach und schnell erklärt: Prince beschäftigt eine Anwaltskanzlei mit der Wahrung seiner Copyrights, und die kümmern sich darum, dass keine Videos vom kleinen Genie auf Video-Plattformen auftauchen.
So hat es nun auch ein Video von einem Konzert in Chicago getroffen. Prince hatte als erstes Stück seines Live-Auftritts einen Song von Radiohead gespielt, und ließ dieses Video nun von YouTube entfernen.
Thom Yorke von Radiohead hat sich nun selbst zu Wort gemeldet und fordert: Das Video soll wieder online sein, es handelt sich schließlich um unseren Song!
Bleibt mal abzuwarten wie die Geschichte ausgeht…
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