Baltic Soul Weekender 2026 – abgesagt?
Der Baltic Soul Weekender, der eigentlich die Nummer 20 werden sollte, wurde kurzerhand nach einer am 27.02.2026 auf Facebook vom Host Daniel Dodd-Ellis moderierten Videobotschaft „abgesagt“. In der Videobotschaft, die von einem anonymen Mitglied und nicht etwa von einem Admin gepostet wurde und die inzwischen auch auf der Webseite baltic-soul.de zu sehen ist, lässt man die Baltic Soul Familie wissen, dass es zwischen dem Baltic Soul Team und der Produktionsfirma zu Unstimmigkeiten über die Ausrichtung gekommen sei und man sich darum getrennt hat.
Zur Information:
- Es gibt Daniel Dombrowe aka DJ Dan D als Erfinder und Inhaber der geschützten Marke Baltic Soul.
- Den Weißenhäuser Strand der für die Beherbergung zuständig ist und an den wir unsere Zahlung leisten.
- Die KJ Projects GmbH tritt uns Kunden gegenüber als Vertragspartner auf.
Zwei Stunden vor der Videobotschaft erhielten alle, die bereits für dieses Jahr gebucht haben, eine Email von der KJ Projects GmbH. Die Email startet mit einer Entschuldigung für die lange Funkstille und der Information, dass der Baltic Soul als GRAND SOUL SUPREME einen neuen Namen bekommt. Außerdem werden erste Bands und DJs genannt. Darunter z.B.: „The Sugarhill Gang“, „Earth, Wind & Fire Experience by Al McKay“, „The Brand New Heavies“, „Weathergirls“, „Steve Hobbs“, „Nilz Bokelberg und weitere.
Es ist ganz sicher kein Zufall, dass die Videobotschaft vom Sympathieträger Nr. 1 des Events vorgetragen wurde. Er erzählt von einer schweren Entscheidung, eine erwachsene Entscheidung die den Family Spirit aufrecht erhalten soll und das man auf der Suche nach einem Termin in 2027 für einen würdigen und angemessenen Baltic Soul Weekender ist. Würdig und angemessen beschreibt er es mit den Grundsätzen um die es schon immer ging: Familie, Gemeinschaft, Authentizität und Musik mit Bedeutung.
Am Ende bedankt sich Daniel Dodd-Ellis für die zukünftige Geduld, das Verständnis und das Vertrauen der Baltic Soul Family und schließt wir auch auf der Bühne mit den Worten: „One Love, One Soul“.
Kein Wort der Entschuldigung dafür, dass man sich als Baltic Soul Team einfach aus dem Staub macht und viele Fans, die wie in den Jahren zuvor in Vorleistung gegangen sind und Übernachtung und Ticket gebucht haben.
Für mich ist der Inhalt des Videos verlogener Pathos um die „Anhänger“ nicht zu vergraulen da sich mit ihnen durchaus Geld verdienen lässt. Von der immer wieder gepriesenen Baltic Soul Family und eine Rücksichtname auf deren Interesse höre ich da nichts raus. Darum habe ich folgende Antwort auf diesen Beitrag verfasst.
Ich sehe das so: Ihr habt einen Vertrag mit Euren Gästen für den BSW im Mai 2026. Weil Euch der Vertrag mit Eurer Produktionsfirma nicht mehr passt, wird der kurzerhand gekündigt. Euren Gästen verkauft ihr das als was gutes weil Ihr weiter Geld mit Ihnen verdienen wollt, dabei zeigt Eurer Handeln ziemlich deutlich wer oder was für Euch das Wichtigste ist. Die Produktionsfirma dagegen steht aber zu ihren Kunden und führt das Event durch.
Darauf antwortet der Baltic Soul wie folgt:
Die Gäste haben beim Kauf für den Baltic Soul Weekender einen Vertrag mit der Produktionsfirma über ein Ticket für den Baltic Soul Weekender geschlossen. Nicht für eine andere Veranstaltung. geschlossen. Stornierungen laufen immer über den Vertragspartner. Die Gäste haben ein Tickets für Rinderfilet gekauft und bekommen jetzt Nackensteak.
Auf meinen Einwand, dass einige der Künstler bereits auf vorherigen Weekendern aufgetreten sind und dass es schlechter Stil ist andere Künstler abwertend als Nackensteak zu bezeichnen, wurde die Antwort vom Baltic Soul gelöscht und eine andere Antwort gegeben.
Ich hatte aber bereits einen Screenshot von der Antwort gemacht weil ich sie wirklich als sehr beschämend empfunden habe. Diesen Screenshot habe ich dann als erneute Antwort gepostet.
Darauf wurde meine ursprüngliche Antwort gelöscht. Dabei wurden Antworten von anderen Teilnehmern der Seite und die Antworten im Namen des Baltic Soul Weekender ebenfalls gelöscht.
Ich habe an der Stelle darauf verzichtet mich über die Einschränkung meiner Meinungsfreiheit zu beschweren oder das Thema weiter zu behandeln.



